Themen

An dieser Stelle haben wir ein paar der Inhalte zusammengestellt, die in den Angeboten der Open School behandelt werden. Zu einigen der Themen des Globalen Lernens haben wir bereits auf der Seite change-it.org Zugänge ermöglicht. change-it.org wurde als  Projekt von der Open School 21 initiiert und wird künftig von der konsumkritischen Hamburger Gruppe ‚Wir wollen’s anders‘ mit Inhalten gefüllt.

Globale Gerechtigkeit

Beispiel: Ausbeutung von Plantagenarbeiter_innen
Viele Nahrungsmittel beziehen wir aus dem Ausland, z. B. Bananen, Kakao, Kaffee, Tee, Mangos, etc. In Deutschland werden diese dann oft nur noch verarbeitet und verpackt. Die Löhne der Feld- und Plantagenarbeiter_innen stellen den geringsten Anteil an den Gesamtkosten vieler Produkte dar und stehen in keinem Verhältnis zu den oftmals menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen der Arbeiter_innen.
Mehr zum Thema auf change-it.org

Ressourcenverteilung

Beispiel: Wasser
Der Wasserbedarf der Menschen ist heute 4-5mal so groß wie in den 40er Jahren.  Die Landwirtschaft ist mit Abstand der größte Wasserverbraucher in Deutschland. Drei Viertel des Gesamtverbrauchs gehen allein auf ihr Konto. Darauf folgt die Industrie mit beinahe einem Viertel Anteil am Gesamtverbrauch. Anders als hierzulande haben 1,2 Milliarden Menschen keinen gesicherten Zugang zu nutzbarem Wasser. Und diese Zahl wird steigen, da die Weltbevölkerung wächst. Im Jahr 2025 werden bereits 2,7 Milliarden Menschen unter Wasserknappheit leiden.
Mehr zum Thema Wasser auf change-it.org

Macht- und Herrschaftsverhältnisse

Beispiel: Asyl für Geflüchtete
Wer in Deutschland Asyl beantragt, begibt sich in ein gesetzlich geregeltes Verfahren, das sich sehr häufig über mehrere Jahre erstreckt. Für die Asylsuchenden bedeutet dieser Prozess jahrelang eingeschränkte Krankenversorgung (Kostenübernahme nur bei „akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen“), eingeschränkte Arbeitsmöglichkeiten, kein Anspruch auf eine Wohnung, kein Anspruch auf Sozialleistungen, kein Familiennachzug, Residenzpflicht und kein oder wenig Bargeld.
Mehr zum Thema Flucht und Asyl auf change-it.org

Mechanismen von Wettbewerb und Handel

Beispiel: Kleidung
Bevor Kleidung in unserem Schrank landet, durchläuft sie eine Reihe von unterschiedlichen Produktionsschritten. Aufgrund von Profitinteressen der Produzent_innen werden Aspekte der Nachhaltigkeit zumeist ignoriert. Schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen sind für die Arbeiter_innen keine Seltenheit, Umweltverschmutzung durch billige und hochgiftige Düngemittel ebensowenig.
Mehr zum Thema Klamotten auf change-it.org

Stadtentwicklung & Gentrifizierung

Beispiel: WM in Brasilien 2014
Schon bei der WM in Südafrika 2010  wurden viele skurrile Gesetze, Dekrete und provisorische Maßnahmen erlassen, die auf kommunaler, bundesstaatlicher und nationaler Ebene verabschiedet wurden. Die Auswirkungen dieser Gesetze zeigen sich heute in der Vertreibung Tausender Menschen, der Privatisierung öffentlicher Plätze sowie der Privatisierung von Logos und Symbolen. Mit den Erfahrungen aus Südafrika im Hinterkopf, schien auch 2014 der protestierende Teil der Brasilianer nicht verstehen zu können, warum ihre Politiker solche Bedingungen akzeptiert haben.
Mehr zum Thema WM in Brasilien auf change-it.org