Materialien

Hier gibt es die Wegbeschreibungen zu den VeranstaltungsortenEvaluationbögen und Teilnehmer_innenlisten, eine Auflistung aller bislang vorhandenen Vor- und Nachbereitungsmaterialien zu den einzelnen Veranstaltungen sowie eine Auflistung von Literatur- und Filmmaterialien, die sich mit Inhalten und Methoden der Open School auseinandersetzen. Außerdem findet sich hier unser Handbuch für Referent_innen mit methodisch- didaktischen Anregungen für die Gestaltung von Veranstaltungen im Globalen Lernen.

Wegbeschreibungen

Zur Open School (Werkstatt 3):
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Wegbeschreibung – OpenSchool21 (PDF)

Infos zur Barrierefreiheit bei Veranstaltungen in den Räumen der Open School (Saal der W3): Barrieren bei Veranstaltungen im Saal der W3 (PDF)

Zur Hafenrundfahrt:
Die Hafenrundfahrt beginnt am Anleger Vorsetzen/City-Sporthafen, bei der Barkassen-Centrale Ehlers.
Wegbeschreibung Hafenrundfahrt (PDF)

Zum Süd-Nord-Kontor:
Das Süd-Nord-Kontor ist in der Stresemannstraße 374 in Hamburg-Altona.
Wegbeschreibung – SüNoKo (PDF)

Zu KEBAP e.V.:
Schomburgstraße 6, 22767 Hamburg
Wegbeschreibung KEBAP (PDF)

Evaluationsbögen & Teilnehmer_innen-Liste

Feedbackbogen für Workshops, Stadtrundgänge und Hafenrundfahrten (PDF)

Feedbackbogen für Projekttage (PDF)

Teilnehmer_innen-Liste (PDF)

 

Vor- und Nachbereitungsmaterialien

(Zum Download einfach Rechtsklick, “Ziel speichern unter..” und entsprechenden Zielordner auswählen)

Hafenrundfahrt ‘Gegen den Strom’ (PDF)

Hafenrundfahrt ‘Bananen und Schokolade’ (PDF)

Hafenrundfahrt ‘Von Schatzkisten und Pfeffersäcken’ (PDF)

Rundgang ‘Gesichter der Großstadt’ (PDF)

Rundgang ‘Here to Stay’ (PDF)

Rundgang ‘Stadt im Fluss’ (PDF)

Projekttag ‘Kaffee & Welthandel’ (PDF)

Projekttag ‘Was ist Rassismus’ (PDF)

Workshop ‘Entwicklungszusammenarbeit konkret’ (PDF)

Workshop ‘Ja zur Arbeit nein zurAusbeutung’ (PDF)

 

Literatur

Globales Lernen – Infomaterial (komplett als PDF)

Blickwechsel – das Handbuch zu Globalem Lernen. Südwind. Wien 2011.
Das von der Südwind-Agentur in Österreich herausgegebene Handbuch von 2011 richtet sich vor allem an Pädagog_innen in der Bildungsarbeit und an Personen, die mit Gruppen arbeiten und Themen des Globalen Lernens ansprechen wollen. Das Handbuch ist übersichtlich gegliedert: Zu jedem Thema gibt es eine kurze Einführung mit weiterführender Literatur und mit Weblinks. Im Anschluss sind pro Thema rund zehn konkrete Übungen detailliert beschrieben. Die benötigten Materialien sind ebenso im Handbuch zu finden.

Transfer-21: Erfolgreich in der Ganztagsschule. Methodentraining und Bildung für nachhaltige Entwicklung für außerschulische Partner. Berlin 2006.
Transfer-21 ist ein bundesweites Projekt, dessen Laufzeit seit Juli 2008 beendet ist. Nichtsdestotrotz finden sich auf der Homepage noch viele Materialien zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Zentrum dieses Materials stehen neben der theoretischen und konzeptionellen Auseinandersetzung mit der BNE Materialien zum selbstorganisierten Lernen, Teamentwicklungsprozessen, Lernstationen an einem Beispiel erklärt oder Projektarbeit.
Pdf-Download über Transfer 21.de

VENRO-Jahrbuch Globales Lernen 2014. Welthaus Bielefeld. Bielefeld 2014.
Das “Jahrbuch Globales Lernen 2014″ ist für alle von Interesse, die in Unterricht und Bildungsarbeit, in entwicklungspolitischen Gruppen oder staatlichen Institutionen mit der entwicklungspolitischen Bildung befasst sind. Es bildet einerseits die konzeptionelle und theoretische Debatte über das Globale Lernen ab, andererseits berichtet es darüber, wie das Globale Lernen in Projekten seinen Niederschlag findet. Der Fokus der diesjährigen Ausgabe liegt auf dem Einsatz von Rückkehrer_innen und Menschen aus der Diaspora in der entwicklungspolitischen Bildung. Hierbei werden die Chancen und Grenzen des Engagements reflektiert.

Methoden

Agrar Koordination & Forum für internationale Agrarpolitik e.V.: Ein Methodenheft zum Thema nachhaltige Landwirtschaft für LehrerInnen und BildungsreferentInnen (SekI/II). Hamburg 2014.
Das Methodenheft der Agrar Koordination Hamburg illustriert verschiedene Phasen der Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft. Die Sensibilisierungsphase beinhaltet zur Einleitung ein Weltverteilungsspiel, die Informationsphase behandelt Themen wie Fleischkonsum und Sojaboom. Weiter geht’s mit der Reflexionsphase mit Fragen wie „Wozu ist genetische Vielfalt wichtig?“ oder „Was ist da eigentlich drin? Gentechnik ja oder nein“. Vor der abschließenden Feedbackphase gibt es noch eine knackige Aktivierungsphase mit Rollen- und Denkspielen.

bpb (Bundeszentrale für politische Bildung): Methodentraining II für den Politikunterricht. Bonn 2013 (2. Auflage).
Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet einen Überblick über Ideen zu Arbeitstechniken, Unterrichtsformen und Methoden sowie Unterrichtsphasen. Inhaltlich ist das Buch sehr breit aufgestellt. Hier reicht es von der Arbeitstechnik „Sammeln und Ordnen von Informationen“ bis zur „Problematisierungsphase und Metakommunikation“ im Unterricht.

Claus Claussen: Die Erzählwerkstatt für kleine Geschichtenerfinder. Das Praxispaket zur Entwicklung von Erzählkompetenzen und Kreativität. Auer Verlag 2009.
Das Buch enthält 16 übersichtliche Projektideen mit Anleitungen und Materialien zum freien Erzählen und Geschichtenerfinden mit Grundschulkindern, die man ohne viel Aufwand übernehmen, bzw. abwandeln kann. Im Einführungsteil werden zudem relevante theoretische Grundlagen vermittelt wie beispielsweise zur Sprachentwicklung oder zur Bedeutung des Geschichtenerfindens.

Fairbindung e.V.: Endlich Wachstum! Wirtschaftswachstum – Grenzen – Alternativen
Die Methodensammlung für Pädagog_innen und Multiplikator_innen enthält Materialien zum Thema Wachstum. Von der Grundlagenmethodik wie „Gruppenspiele zu Wachstumsbegriffen“ reicht die Sammlung über eine Auseinandersetzung mit der ökologischen, der sozialen und der globalen Dimension hin zu Zukunftsperspektiven und Alternativen wie der Postwachstumsgesellschaft.

Reinhold Rabenstein, René Reichel, Michael Thanhofer: Das Methoden-Set. 5 Bücher für Referenten und Seminarleiterinnen. Hrsg. AGB- Arbeitsgemeinschaft für Gruppen-Betratung. Ökotopia Verlag. Münster 2004.                                      
1.    Anfangen, Vor dem Seminarbeginn, Eintreffen und Orientieren, Kennenlernen, In Themen einstimmen, Themen finden.
2.    Themen bearbeiten, In Themen einsteigen, Lebendig informieren, Diskutieren, Entscheiden, Ergebnisse austauschen.
3.    Gruppe erleben, Kontaktspiele und Übungen, Kooperations-Methoden, Feedback, Autorität, Klima und Gruppensystem, Festliches Gestalten.
4.    Reflektieren, Verdauen fördern, Auswertungsmethoden, Umsetzen und Transfer, Aufhören.
5.    Konflikte, Grundsätzliches, Situationen, Ursachen, Methoden, Strategien, Material und Utensilien.

Bernd Weidenmann: Handbuch Active Training. Die besten Methoden für lebendige Seminare. Beltz Verlag 2008 (2. Auflage).
Die überarbeitete Auflage des Methodenhandbuchs beinhaltet 100 ausgewählte und praxisgetestete Seminarmethoden für Anfänger_innen und „alte Hasen“ unter den Trainer_innen. Die inhaltliche Aufteilung folgt nach den verwendeten Materialien wie Papier, Stühle, Körper oder Fantasie. Unser Fazit: Wie ein Grundkochbuch – sehr zu empfehlen.

Kritische Auseinandersetzung mit Schule, Entwicklungszusammenarbeit und dem Konzept Globales Lernen

Broschüre: Develop-mental Turn. Neue Beiträge zu einer nicht-rassistischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit. BER e.V., EPN Hessen, EWNW und ENS (Hrsg.).
Diese Broschüre beinhaltet überarbeitete Artikel zum Thema Entwicklungszusammenarbeit und internationale Freiwilligendienste aus der vergriffenen Broschüre „Von Trommlern und Helfern“. „Develop-mental Turn“ setzt seinen Fokus ebenfalls auf entwicklungspolitische Aktivitäten der Nichtregierungsorganisationen. Hierbei wird zudem ein Überblick über die positiven und negativen Veränderungen der letzten Jahre gegeben. Weder die entwicklungspolitische Theorie noch die Praxis ist frei von stereotypen Bildern und Rassismen. Wie ist das Verhältnis des „Gebers“ zum „Nehmer“, des „Helfers“ zum „Hilfsbedürftigen“, der „Entwickelten“ zu den „Unterentwickelten“? Die Broschüre soll zum Nachdenken anregen und nicht Vorwürfe erheben oder sich mit dem moralischen Zeigefinger über die Praxis der vielen Engagierten stellen. Sie soll Lust machen, sich aktiv damit auseinanderzusetzen, wie rassistische Strukturen sich auch in den eigenen Projekten widerspiegeln – und wie sie überwunden werden können!
Einige Artikel, die nicht mehr in der Broschüre erschienen sind, stehen online als Pdf zur Verfügung: Link zum Pdf-Download
Zu bestellen über: Link zur Bestellseite

Broschüre: Wer andern einen Brunnen gräbt… Rassismuskritik/Empowerment/Globaler Kontext. BER e.V., EPN Hessen, EWNW und ENS (Hrsg.).
Eine Sammlung interessanter Artikel zum Thema Rassismus und Empowerment im Globalen Kontext. Hierbei stehen Entwicklungszusammenarbeit und internationale Freiwilligendienste in der Kritik, während gleichzeitig ein Auge auf Postkolonialismus und strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft geworfen wird.
Link zur Bestellseite

Fairer Handel. Kaufend schreiten wir voran. Ausgabe 338 iz3w. Freiburg, 2013.
Bei der Debatte über schlechte Arbeitsbedingungen im globalen Süden taucht er immer auf: der Faire Handel. Akteur_innen des Fair Trade beanspruchen für sich, erfolgreich zu fairen Handelsbeziehungen zwischen Produzent_innen im Süden und Konsument_innen im Norden beizutragen. Inzwischen stehen immer mehr entsprechende Produkte in den Supermarktregalen. Städte werden zu Fairtrade-Towns und in großen Kantinen gibt es immer häufiger fairen Kaffee. Wie weit reicht das Konzept in Theorie und Praxis?
Die grundlegende Kritik an der mangelnden Reichweite des Fair Trade begleitet ihn seit seiner Entstehung. Kann Handel in der Konkurrenzgesellschaft überhaupt fair sein? – so die Gretchenfrage. Der Fokus auf kleinbäuerliche Produktion und Freiwilligkeit des Preisaufschlages sorgen dafür, dass nur eine kleine Nische der Arbeitswelt berücksichtigt wird. Bei aller Kritik am Fairen Handel muss aber eingeräumt werden, dass ihm einiges zu verdanken ist. Viele Produzent_innen im globalen Süden, die für den Fairen Handel produzieren leben in besseren Verhältnissen. Auch die Kritik an der Ausbeutungsstruktur des Welthandels hat gerade durch den Fairen Handel einige Verbreitung erfahren.

Globales Lernen mit Defiziten. Alles schön bunt hier. Ausgabe 329 iz3W. Freiburg, 2012.
Die Auseinandersetzung mit postkolonialer Theorie und Geschichte, mit Weißsein und privilegierter Position ist für eine kritische, nord-südpolitische und antirassistische Bildungsarbeit unabdingbar.
Unser Themenschwerpunkt widmet sich folgenden Fragen: Wo steht die nord-südpolitische Bildungsarbeit? Welche strukturellen Probleme sind veränderungsresistent? Taugen die verwendeten Methoden zu einer Sicht auf den globalen Süden, die nicht mehr vom Paternalismus bestimmt ist? Welche postkolonialen, rassistischen Elemente werden fortgeschrieben? Und wie hat sich das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden geändert?

Interkulturelle Gesellschaft

Mark Terkessidis: Interkultur. Edition suhrkamp. Februar 2010.
Ob als theoretisches Konzept oder als polemische Formel lange Zeit bestimmte der Begriff des Multikulturalismus die Debatte über die Einwanderungsgesellschaft. Die stellte man sich vor wie ein Stadtteilfest mit Würstchen, Falafel und Cevapcici als unverbindlich-tolerantes Nebeneinander. Doch Autor_innen und Regisseur_innen wie Vladimir Kaminer oder Fatih Akin wollen nicht länger auf ihre Herkunft reduziert werden und haben die Vorstellungen von deutscher Kultur verändert. Daher sollten, so Mark Terkessidis, die alten Konzepte überwunden werden. Er plädiert für eine radikale interkulturelle Öffnung. Alle Institutionen müssten darauf abgeklopft werden, ob sie Personen, egal welcher Herkunft, auch tatsächlich die gleichen Chancen auf Teilhabe einräumen. Nur so können die Potentiale einer vielfältigen Gesellschaft fruchtbar gemacht werden.

Postkoloniale Perspektive

Gayatri Chakravorty Spivak: Righting wrongs – Über die Zuteilung von Menschenrechten. Diaphanes. April 2008.
Thema dieses Essays ist die Festschreibung ungerechter Verhältnisse auch innerhalb der Diskussion um Menschenrechte. Im Fokus von Gayatri Chakravorty Spivaks Überlegungen steht die Frage: Wer tritt im Verhältnis von globalem Norden und globalem Süden als Anwalt der Menschenrechte auf? Es geht bei den Menschenrechten offenkundig nicht nur darum, eines oder mehrere Rechte zu besitzen oder einfordern zu können; es geht vielmehr darum, diese Rechte zu vergeben und darum, wer in der Position des Gebenden bzw. des Nehmers dieser Rechte ist. Dass lokale Menschenrechtsaktivist_innen großenteils Nachkommen der „kolonialen Subjekte“ sind und somit aus der Elite heraus agieren, kreiert unweigerlich ein neues, postkoloniales Klassenproblem. „Es ist eure Pflicht, Rechte einzufordern“ lautet das ebenso banale wie paradoxe Motto der Privilegierten gegenüber den „Subalternen“ denen, die von sozialer Mobilität in jeglicher Form abgetrennt sind. Nachdrücklich plädiert Spivak für einen lokalen, auf unterster Ebene ansetzenden Einsatz der Bildung und Erziehung was sich wiederum auf das Konzept, das die Humanities von Human Rights haben, auswirkt.

glokal e.V.: Bildung für nachhaltige Ungleichheit. Eine postkoloniale Analyse von Materialien der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland. Berlin 2013.
Der Berliner Verein setzt sich mit machtkritischer Bildungsarbeit und Beratung auseinander. 2013 veröffentlichte er eine postkoloniale Analyse von Materialien der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland. Als Grundlage hierfür dienten mehr als 100 Methodenhefte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Mitenthalten ist eine Hilfestellung für die Praxis, um die eigenen Bildungsmaterialien einer postkolonialen Analyse zu unterziehen.
Link zum Pdf-Download

Critical Whiteness Ansatz

Analyse & Kritik: Critical Whiteness. Debatte um antirassistische Politik und nicht diskriminierende Sprache. Hamburg 2013 (Sonderbeilage).
Der Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e.V. sammelt in einer Sonderausgabe Artikel zu Critical Whiteness. Zentral sind Themen des Antirassismus sowie der Sprache als Diskriminierungsinstrument. Der Critical Whiteness Ansatz beschäftigt sich mit der Norm des Weißseins und zielt auf eine selbstreflexive Auseinandersetzung mit der eigenen gesellschaftlichen Positionierung ab.
Pdf Download

Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit. DGB Bildungswerk Thüringen e.V. 2005.
Der Baustein beinhaltet Materialien zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit. Davon ausgehend, dass nicht immer zusätzliche Stunden mit Seminaren speziell zum Thema Rassismus durchgeführt werden müssen, um nicht-rassistische Bildungsarbeit umzusetzen, fokussiert der Baustein Methoden, die in die eigene Bildungsarbeit mit einfließen können. Die Themenfelder reichen von „Antisemitismus entgegentreten“ sowie „Rassismus und Sprache“ bis hin zu „Migration“ und „Diskriminierung“.
Da die letzte Auflage vergriffen ist, steht der „Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit“ online zur Verfügung:

Noah Sow: Deutschland Schwarz Weiss. Goldmann Taschenbuch. Februar 2008
Natürlich sind wir alle gegen Rassismus. Trotzdem ist unsere Gesellschaft davon geprägt. Es geht also darum, Rassismus erst einmal als solchen zu identifizieren. Dazu müssen lieb gewonnene Vorstellungen und Redewendungen hinterfragt werden. Noah Sow benennt in humorvoller und sehr deutlicher Sprache den alltäglichen Rassismus, dem Schwarze und Menschen of Colour nicht entkommen können.

Kritische Auseinandersetzung mit Rassismus

Rassismus auf gut Deutsch. Ein kritisches Nachschlagewerk zu rassistischen Sprachhandlungen. Nduka-Agwu, Adibeli/ Hornscheidt, Antje Lann (Hrsg.) (2010). Brandes&Apsel.
In einer Einführung werden grundlegende Definitionen, wie die des Weißsein, Rassismus und verschiedenen Diskriminierungsformen, beschrieben. Das zweite Kapitel befasst sich mit Empowermentbegriffen, die im Gegensatz zu den danach erläuterten rassistischen Begriffen und Gebrauchsweisen stehen. Abgeschlossen wird das Buch mit kritischen Konzepten von Rassismus.

Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Arndt, Susan/Ofuatey-Alazard, Nadja (Hrsg.) (2011). UNRAST.
Ein kritisches Nachschlagewerk, das verschiedene rassistische Begrifflichkeiten und Gebrauchsweisen durchleuchtet und mit kritischen Theorien untermauert. Zu Beginn stehen Theorien in Bezug auf Kolonialismus und Rassismus, die im zweiten Teil auf „weißes Wissen“ angewandt werden. Dementgegen werden selbstgewählte Begriffe und Neuschreibungen von People of Colour gesetzt, um dann im Abschlussteil Beispiele rassistischer Wörter zu diskutieren.

Aktiv werden

Andreas Joppich: Think Global – Methodenhandbuch Globales Lernen 2010.
Das Buch von Andreas Joppich arbeitet mit erlebnispädagogischen Rollen- und Geländespielen, kleineren Projekten und jede Menge Aktivität und Handlung. So erleben die Jugendlichen die Zusammenhänge der Globalisierung direkt anhand des eigenen Tuns. Sie arbeiten an Themen wie Rohstoffknappheit, strategischer Konsum, Klimawandel und Kinderarbeit und erfahren, wie politische Konflikte, gegensätzliche Interessen und Verbindungen zwischen verschiedenen Global Players unseren Alltag beeinflussen.
Einfach ganz Anders. Ganztagsschulen für mehr Nachhaltigkeit: Werde Aktivist*in! Finde Deine Aktionsidee. Finde Freund*innen die mitmachen. Startet durch mit Eurer Aktion 2014.
Viele Tipps und Tricks für Jugendliche um aktiv zu werden und eigene Projekte ins Leben zu rufen. Die Broschüre beinhaltet eine schlüssig aufgebaute Hilfestellung für den Weg bis hin zum Projekt. Von der Motivation, zur Idee bis hin zur Planung und Durchführung ist alles vertreten und wird inspirierend beschrieben. Anschauen, Ideen sammeln und Loslegen!
Pdf Download

Filme

Taste the Waste
Ein Dokumentarfilm über Lebensmittel, die im Mülleimer landen

White Charity. Schwarzsein und Weißsein auf Spendenplakaten. Ein Film von Glokal. (47:59)
Spendenplakate deutscher entwicklungspolitischer Organisationen wie „Brot für die Welt“ oder „Kindernothilfe“ beeinflussen die Konstruktion von Schwarzen und weißen Identitäten. Der Film zeigt eine kritische Analyse der Plakate unter Berücksichtigung postkolonialer, rassismuskritischer Ansätze. Zentral sind die verschiedenen Perspektiven der Wissenschaftler_innen und der Vertreter_innen der Entwicklungsorganisationen in Bezug auf Machtstrukturen, Rassismus und koloniale Fantasien.
Link zum Film

Kaufen für die Müllhalde (1:15:00)
Eine kritische Dokumentation von Arte über die heutige Konsumgesellschaft. Zentral sind Themenbereiche wie „geplante Obsoleszenz“ und Erklärungen, die das heutige Wachstum erläutern. Das Ende ist bestückt mit Alternativen und Lösungswegen.

 

Handbuch für Referent_innen

Referent_innen-Handbuch (PDF)

 

Kamishibai – Theater: die unfehlbare Bauanleitung

All denen, die die freie Zeit mit Bastelarbeiten verbringen möchten, legen wir die Bauanleitung für das von uns viel geliebte Kamishibai- Theater nahe. Es funktioniert wie eine analoge Powerpoint- Präsentation. Es eigent sich sehr gut zur gemeinsamen Gestaltung von Geschichten, zum Erklären von Sachverhalten für Gruppen jedes Alters.
Das Kamishibai-Theater wurde in Japan erfunden und bietet die Möglichkeit, auf Pappe oder Papier entstandene Bilder und Texte in einen Rahmen zu schieben und so zu erzählen. In seiner Hochzeit, zu Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts waren viele Händler_innen mit einem solchen Papiertheater unterwegs um Kund_innen anzulocken.
Hier geht es zur dreiseitigen, ausführlichen und einfachen Kamimishibai_Theater_Bauanleitung (PDF)