Stadt als Lernort

StadtrundgangSeit langem beschäftigt sich die Open School mit der Frage, wie Lernen in der Stadt möglich ist und welche Inhalte und Methoden geeignet sind, um Themen der Globalen Entwicklung im lokalen Geschehen zu verorten.
Wie können Schule und Stadt zusammenwachsen und was braucht ein Ort, um ein guter Lern- und Erfahrungsort zu sein? Hier haben wir einige Lesetipps und Anregungen zum Themenfeld “Stadt als Lernort” zusammengestellt:

Lernformate in der außerschulischen Bildungsarbeit, eine Handreichung mit dem Themenschwerpunkt “Lernen unterwegs” mit Arbeitsergebnissen der Open School 21 / Hamburg entwickeln für Eine Welt, 2015, 34 Seiten.
Link zur PDF Lernformate.

“Entdecke deine Stadt” heißt ein Buch, das kreativ-sinnliche Impulse für eine Stadtsafari für Kinder gibt: Was sind die 5 Pluspunkte für glückliche Stadtbewohner? Wie werde ich Gartenpirat? Was macht mich zum Stadtexperten? Nicht nur dass hier viele gute Fragen gestellt werden, auch einige der Antworten von Kindern geben zu denken, wie z.B.: “Beim Spielen sind andere Dinge wichtige, als Erwachsene glauben: zum Beispiel dabei ganz unter sich sein”.
Anke M. Leitzgen/Lisa Rienermann: Entdecke deine Stadt. Stadtsafari für Kinder, 152 Seiten, Beltz-Verlag, 16.95 Euro.

In der BSB-Zeitschriftenreihe “Hamburg macht Schule” gibt es eine Ausgabe zum Thema Lernort Hamburg von 2016.
Link zur 56 seitigen Broschüre als PDF.

Wie hängen Bildung und Stadtentwicklung zusammen, was sind Bildungslandschaften und wie kann man Stadt und Schule zusammendenken? Dies sind nur einige der Fragen, die in der Präsentation “Lernlandschaft Stadt” behandelt und vor allem sehr schön visualisiert werden. Montag Stiftung Urbane Räume, 2013,  58 Seiten.
Anbei der Download als pdf.

Die Montag Stiftung Urbane Räume hat einen Bildungsband zum Osdorfer Born herausgegeben mit einem schönen Kartierungsprojekt: “Bildungsband Osdorfer Born. Die Bildungslandschaft Osdorf/Lurup finden und entwerfen”, 2017,  72 Seiten,
Link mit Weiterleitung zum Download als pdf.

Was hat Pädagogik  mit Bauen zu tun und was Bauen mit Pädagogik? Der Film Phase Null der Montag Stiftung stellt am Beispiel einer Hamburger Schule vor, wie Schule inklusiv und partizipativ gedacht, geplant und gebaut werden kann.
Link zur Filmseite

Das Projekt Eidelstep setzt sich für das Gelingen einer kommunalen Jugend- und Kinderbeteiligung ein und lädt Jugendliche ein, an einer interaktiven Stadtteilkarte von Eidelstedt mitzuwirken.
Link zur Stadtteilkarte.

Soziale Fragen stellen sich immer auch als Raumfragen. Wie lassen sich  lokaler Zugang zu Ressourcen, Segregation, Mietpreis-entwicklungen visualisieren und für den Unterricht aufbereitbar darstellen. Hilfreich ist der Sozialmonitoring-Bericht der Stadt Hamburg.
Link zur Seite mit der Downloadmöglichkeit des Berichts.

Auch das Statistische Landesamt Nord liefert gutes Material, um sich räumlichen Fragen zu nähern, wie zum Beispiel das Statistische Jahrbuch 2016/2017 oder die  Stadtteilprofile.

Digitale Tools können ebenfalls bei Stadterkundungen hilfreich sein. Mit der Stadtrallye- und Schnitzeljagd-App Actionbound lassen sich vorab Touren vorbereiten, bei denen die Schüler/innen in Kleingruppen an bestimmte Orte geführt werden, wo sie Aufgaben zu lösen haben oder Antworten auf Fragen finden müssen.
Eine für Hafenerkundungen hilfreiche App liefert Hamburg Tourismus, mit der man sehen kann, welche Schiffe gerade in den Hafen ein- oder auslaufen. Die App heißt Schiffsfinder und ist hier downloadbar.

Was ist überhaupt Stadt und wie definiert man diese? Antworten darauf gibt das Künstler/innenkollektiv Ogino Knauss und zwar nicht eine, sondern 64. Zu jeder Definition von Stadt gibt es Tipps, wie die Stadt mit diesem Fokus erkundet werden kann. Das Projekt heißt “Exercises in Urban Reconnaissance”.
Hier geht es zur gut aufbereiteten Internetseite des Projekts.

Warum das Flanieren in der Stadt auch das Denken in Gang bringt, zeigt das schöne Feature “Die Anarchie des Gehens” von Jule Hoffmann.
Anbei die Ankündigung mit Link zum Podcast der Sendung (Deutschlandfunk Kultur, 23.11.2016)..