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Aus aktuellem Anlass

Die aktuelle “Flüchtlingsdebatte” ist aufgeladen von Ressentiments und nährt sich von Faktenverdrehung und Angstszenarien; Nicht nur in Deutschland wachsen rechtspopulistische Strömungen rasant an; Selbst humanitäre Mindeststandards, wie der, dass Menschen in Lebensnot gerettet werden müssten, werden derzeit hinterfragt.  Wir von der Open School sind entsetzt, wie schnell sich  der öffentliche Diskurs nach rechtsaußen verschiebt, und wollen uns nicht damit abfinden.

“Nennen wir das Problem beim Namen.  Es heißt nicht Migration. Es heißt Rassismus”, so steht es im Aufruf “Solidarität statt Heimat”, der von den Organisationen kritnet, medico international & ISM initiiert wurde, und der uns sehr aus dem Herzen spricht. Zur Zeit wird nicht nur die so genannte “Flüchtlingsfrage” verhandelt, sondern es geht um die viel grundlegendere Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?

Die Open School 21 steht für das Bildungskonzept des Globalen Lernens, dessen Grundwert die weltweite Solidarität ist. Auch unsere Bildungsangebote spiegeln dies wider:

So zeigt der Sozialarbeiter Hans Dehning im Workshop  REFUGEES WELCOME, wie es Geflüchteten in Hamburg geht und welche Zuwanderungspolitik Deutschland und die EU verfolgen. Der Film BOZA mit anschließender Diskussion mit der Menschenrechtsaktivistin Miriam Edding bringt die Lebensrealität derjenigen näher, die ihren Weg übers Mittelmeer nach Europa suchen. Beim Stadtrundgang REFUGGEE STRUGGLES IN HAMBURG lernen die Schüler*innen die Perspektive von Geflüchteten kennen und kommen gemeinsam ins Gespräch. Auch die Projekttage ZWISCHEN GRENZEN & MENSCHLICHKEIT und MAUERN ZWISCHEN ARM UND REICH widmen sich den Globalen Bewegungen der Migration und zeigen, wie sich globale Ungleichheiten durch Neokolonialismus, die Abschottung der Märkte und ein aggressives neoliberales Wirtschaftssystem weiter verschärfen.  Aus aktuellem Anlass möchten wir diese Angebote der Open School Ihnen und Euch ebenfalls und besonders ans Herz legen.

Last but not least: Die Juni-Ausgabe des ARD-Magazins TTT widmet sich in zwei Beiträgen dem Thema Rassismus und leistet damit einen sehenswerten Beitrag zur Debatte.