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BOZA!
EIN FILM ÜBER DIE SITUATION VON GEFLÜCHTETEN AN DEN EU-AUßENGRENZEN

Meist sind es Bilder von seeuntüchtigen Booten, die uns hier in den Medien begegnen, wenn es um das Thema Flucht nach Europa geht.

Weit weniger bekannt ist, unter welchen Umständen Migrant_innen leben, die es bis Marokko geschafft haben und von dort aus zum Teil jahrelang versuchen, ihre Überfahrt nach Europa zu organisieren. Der Film des jungen tunesischen Filmemachers Walid Fellah zeigt die Realität dieser Menschen und die brutalen Auswirkungen des von Europa bezahlten Grenzregimes im Maghreb.

„Boza“ ist der Siegesruf der Migrant_innen, wenn sie es in die spanischen Exklaven Ceuta oder Melilla geschafft haben. Nah dran an den Sehnsüchten, Alltagserfahrungen und eigenen Reflexionen über die erlebte Rechtlosigkeit begleitet Walids Kamera Menschen in un(aus)haltbaren Situationen. Gleichzeitig zeigt der Film aber auch den zunehmenden Protest von Geflüchteten, die für ihr Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit kämpfen. Die Menschenrechtsaktivistin Miriam Edding führt in den Film ein und steht anschließend für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Nach Möglichkeit kann der Filmemacher Walid Fellah anwesend sein.

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