BANANEN UND SCHOKOLADE
WELTHANDEL VERSTEHEN

Bananen und Kakao stehen schon vom Kleinkindalter an auf unserem täglichen Speiseplan. Süßes und Bitteres ist mit diesen Früchten verbunden. Auf dieser Hafenrundfahrt werden Herkunft und Handel anschaulich und spielerisch erklärt. Auch einige Sehenswürdigkeiten, die der Hafen zu bieten hat, kommen nicht zu kurz. [..] »

FAIR HANDELN
Globale Handelsbeziehungen unter der Lupe

Was haben der Kakao in unserer Schokolade, die Baumwolle in unseren T-Shirts und die Bananen in unserem Frühstücksmüsli gemeinsam? Sie alle kommen aus wirtschaftlich benachteiligten Ländern des globalen Südens. Doch wie werden sie produziert und wie landen Sie bei uns im Geschäft?

Schüler:innen ab der 5. Klasse erfahren anhand von Alltagsprodukten globale Zusammenhänge in der Produktionskette. Mit dem Fairen Handel lernen sie ein Konzept kennen, das es den Produzent:innen ermöglicht, durch gerechtere Preise und direkte, langfristige Handelsbeziehungen ihre Lebensbedingungen zu verbessern. [..] »

KEEP IT FRESH!
BIENENWACHSTÜCHER SELBER MACHEN

Der große Vorteil von Plastik ist seine Haltbarkeit. Der große Nachteil auch, denn Plastik baut sich nicht ab. Doch es gibt Alternativen, die schon unsere Großeltern und Urgroßeltern kannten.

Gemeinsam werden wir in dem Workshop Bienenwachstücher herstellen, ob bunt, bemalt oder schlicht. Damit kann man Brote und andere Lebensmittel einpacken, Schüsseln abdecken oder Getränke gegen Wespen schützen. Plastik-Frischhaltefolie war gestern — mit Bienenwachstüchern lernen die Schüler:innen, wie sie selbst mit einfachen Mitteln Plastikmüll vermeiden können. [..] »

Upcycle me!
Wie aus alter Kleidung Neues entstehen kann

Jedes Jahr werfen wir Tausende von Tonnen Textil weg – ohne uns dabei Gedanken darum zu machen, aus welchen Rohstoffen diese Textilien bestehen und mit wie viel Energieaufwand sie hergestellt werden. Upcycling in eine nachhaltige und umweltfreundliche Lösung, um unseren Abfall zu reduzieren und damit unsere Umwelt zu schonen. Das Wort Upcycling setzt sich zusammen aus dem englischen Wort „Up“ (aufwärts) und „recyclen“ (wiederverwerten). Abgelegte (Roh-)stoffe bekommen mit ein paar Handgriffen ein zweites Leben. [..] »

»PLASTIK IST DOCH VON GESTERN!«
KREATIV UND NACHHALTIG IN DIE ZUKUNFT

Legosteine, Spielfiguren und Federmappe: Plastik ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Doch welche Materialien haben Menschen benutzt, bevor es Plastik gab und wie ist es dazu gekommen, dass im pazifischen Ozean ein Teppich aus Plastik treibt, der so riesig ist, dass er »der 7. Kontinent« genannt wird?

Anhand von bedeutsamen Erfindungen, Spielzeugen und Alltagsgegenständen reist die Referentin Berenike Binder mit den Schüler:innen durch die Zeit. Dabei erfahren sie, dass die Verwendung von Glas und Papier, von Bienenwachstüchern und Stoff gar keine neuen, aber gute Alternativen zum allgegenwärtigen Plastik sein können. [..] »

Wasser – unendlich wertvoll?
Zur Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage & Menschenrecht

Über 70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt. Doch nach Abzug von Salzwasser (97,5%), Gletschereis und Permafrost bleiben gerade mal 0,5% nutzbares Süßwasser übrig und davon ist wiederum nur ein Bruchteil direkt als Trinkwasser geeignet. Schätzungen der UNO zufolge wird bis 2030 der weltweite Bedarf an Wasser um mehr als die Hälfte steigen. Verstädterung, Klimawandel und vor allem der enorme Wasserbedarf in der landwirtschaftlichen Produktion sind Gründe dafür, dass Wasser zunehmend zum knappen Gut wird. [..] »

DIE ZUKUNFT DES FISCHS
Welche Alternativen gibt es zu Überfischung und industriellen Aquakulturen?

Das Meer ist die Lebensgrundlage unserer wachsenden Weltbevölkerung. Weltweit decken 2,9 Milliarden Menschen 20% ihres Proteinbedarfs durch Fisch – und es werden immer mehr.

Pro Kopf hat sich der Konsum von Fisch und Meeresfrüchten über die letzten 50 Jahre verdoppelt. Durch Überfischung sind heute 90 % der globalen Fischbestände maximal genutzt oder bereits überfischt. Dazu kommt die illegale Fischerei, die einen Anteil von bis zu 31% der globalen Fischerei ausmacht. Die Schwächung und das Verschwinden einer gesamten trophischen Ebene im Nahrungsnetz hat katastrophale Folgen für das gesamte Ökosystem Meer. [..] »

VON KLIMARETTERN UND KLIMAKILLERN
EIN STADTRUNDGANG ZUM KLIMAWANDEL GLOBAL & LOKAL

Das Klima der Erde ist aus dem Gleichgewicht geraten. Und diese Klimaerwärmung ist menschengemacht. Durch unseren massiven Ausstoß von Treibhausgasen – u.a. bei Energieerzeugung, Mobilität und Lebensmittelproduktion — treiben wir die Erderwärmung kontinuierlich an. Welche Auswirkungen haben steigende Temperaturen in unterschiedlichen Regionen weltweit und auf unser Leben? Was bedeutet Climate Justice?

Von globalen Klimafragen ausgehend, widmen wir uns bei diesem Rundgang auch lokalen Zusammenhängen: Wie gut ist Hamburg in Sachen Klimaschutz aufgestellt? Welche sind die Klimakiller in der Stadt und wo gibt es Projekte und Möglichkeiten, sich klimaneutral/er zu verhalten? [..] »

VON SCHATZKISTEN UND PFEFFERSÄCKEN
RUNDFAHRT ZUM THEMA "WELTHANDEL"

Auf dieser Fahrt wird an verschiedenen Stationen deutlich, dass der Hamburger Hafen Teil der Infrastruktur des globalen Welthandels war und ist.

Angefangen beim Warenverkehr der Kolonialzeit geht es ebenso um die Veränderungen im Hafen zu Zeiten der Globalisierung. Welche Auswirkungen auf Umwelt und Nahrungsmittelanbau haben zum Beispiel die Monokulturen riesiger Ölpalmenplantagen? Das hier gewonnene Rohöl wird importiert und in der Raffinerie im Hamburger Hafen weiterverarbeitet. [..] »

Globale Disparitäten
Hamburgs Rolle im ungleichen Handel der Weltwirtschaft

Hamburg ist heute ein bedeutender Knoten der globalisierten Weltwirtschaft und wichtiger Standort multinationaler Konzerne. Täglich werden über die modernen Containerterminals etwa 380.000 Tonnen Ware aus aller Welt umgeschlagen.

Bei genauerem Blick in die Container fällt jedoch ein deutliches Ungleichgewicht hinsichtlich der gehandelten Produkte auf: Während über den Hamburger Hafen vor allem unverarbeitete Rohstoffe kostengünstig aus Ländern des globalen Südens in die EU eingeführt werden und erst hier durch die verarbeitende Industrie um ein Vielfaches an Wert gewinnen, werden in die Länder des globalen Südens vornehmlich hochwertige Maschinen und Industrieprodukte ausgeführt. Deren Kauf wird häufig durch Kredite aus dem globalen Norden finanziert, wodurch die ohnehin schon hochverschuldeten Empfängerländer in weitere Abhängigkeiten getrieben werden. [..] »

Wo sind die Grenzen des Wachstums?
Online-Seminar zu Ressourcenverteilung & Gerechtigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.
Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten.
 
Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.In diesem Projekttag erfahren die Schüler:innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen.

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Feld, Trog und Teller
Ernährungssouveränität & Landwirtschaft mit Zukunft

Häufig können wir nur erahnen, woher das Essen auf unserem Teller kommt und wie es hergestellt und verarbeitet wurde. Dabei spielen Nahrungsmittelkonzerne, globale Handelsströme und Agrarindustrie eine große Rolle, wenn es um Klima, unsere Ernährung und Lebensgrundlagen geht.

Die Rolle der Landwirtschaft ist nicht eindeutig: Beim Klimawandel ist sie Opfer und Täterin zugleich. Circa 23% aller Treibhausgasemissionen gehen auf Landwirtschaft und den Forstbetrieb zurück. Gleichzeitig bedrohen steigende Temperaturen, Dürren und Überschwemmungen bereits jetzt die Ernährungssicherheit — insbesondere im Globalen Süden. Hinzu kommt eine wachsende Weltbevölkerung und damit die Notwendigkeit steigender Erträge und Produktion. Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen? [..] »

GEGEN DEN STROM
GLOBALE UNGLEICHHEIT AM BEISPIEL ENERGIE

Seit Jahren wächst der weltweite Verbrauch an Energie kontinuierlich. Doch weil etwa 20% der Menschen in den Industrieländern 80% der weltweit genutzten Energie verbrauchen, gibt es hier ein enormes Ungleichgewicht.

Der Hamburger Hafen besitzt eine national und international bedeutende energiepolitische Infrastruktur. Seien es Urantransporte, Teile der strategischen Ölreserve, Deutschlands größte Raffinerie für Agrosprit, Deutschlands größter Kohlehafen oder auch das Kohlekraftwerk Moorburg — es gibt viel zu entdecken. [..] »

Wo sind die Grenzen des Wachstums?
Über Wohlstand, Ressourcenknappheit & Zukunftsfähigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.
Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich. [..] »

Wir kämpfen für unsere Rechte!
Arbeitende Kinder organisieren sich

Dass Kinder arbeiten, gehört in vielen Ländern des Südens zum Alltag. Abel aus Nicaragua bestellt das Feld, Sarah aus Äthiopien verkauft Süßigkeiten, Jagdev aus Indien arbeitet in einer Seidenfabrik. Sie arbeiten, um ihren Familien zu helfen und um die Schule zu besuchen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich in ihren Ländern Kinderrechtsbewegungen (Nats) angeschlossen haben und dort für ihre Rechte eintreten. [..] »

Zero-Waste!
WIE LÄSST ES SICH MÜLLFREI LEBEN?

»Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und wasserunlöslichen Plastikpartikel unter 5 mm Größe werden Mikroplastik genannt.« (WWF). In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland stetig angestiegen, jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt 220 kg Verpackungsmüll im Jahr (Umweltbundestamt). [..] »

STADT IM FLUSS
STADTENTWICKLUNG RUND UM DEN HAFEN

Hamburg boomt. Immer mehr Menschen ziehen in die Hansestadt oder arbeiten hier. Wie sieht Verdichtung im 21. Jahrhundert aus und wer bestimmt, wie Hamburg sich entwickelt? Am Beispiel der neu entstandenen HafenCity lassen sich grundlegende Strukturveränderung verdeutlichen — weg vom Industriegebiet am Hafen hin zum Stadtteil der Extraklasse.

Das Leben in der Hamburger Innenstadt ist damit aber nicht dem ersten Wandel unterzogen. Die Neustadt und St. Pauli waren lange Zeit Wohnorte, die durch industrielle Arbeit (z. B. in den Werften oder der St. Pauli Brauerei) geprägt waren. In Zeiten der Globalisierung hat sich die Arbeitswelt auf St. Pauli verändert. Die Spuren der Gentrifizierung sind auch hier deutlich zu spüren. [..] »

DEM FAIREN HANDEL AUF DER SPUR
EINE BILDUNGSRALLYE ZU KONSUM UND FAIRNESS

Mit Tablets ausgestattet gehen Schüler:innen in Kleingruppen auf eine Schnitzeljagd an verschiedenen Orten Hamburgs und lernen spielerisch den Fairen Handel kennen. Zu Beginn des Workshops erhalten die Gruppen eine Einführung und werden mit unseren Tablets und einem Material-Beutel ausgerüstet.

Während der Rallye lösen die Schüler:innen Aufgaben zu den Themen Nachhaltiger Konsum und Fairer Handel. Wir verstecken im Vorfeld Hinweise und stellen knifflige Fragen. Die eigene Kreativität wird herausgefordert bei Fotoaufgaben oder bei der Erstellung kurzer Audioaufnahmen. [..] »

DAS SYSTEM HAFEN
TRANSPORT UND KLIMASCHUTZ - PASST DAS ZUSAMMEN?

Der Hamburger Hafen ist eine logistische Schnittstelle für globale Güterströme und damit zentraler Ort für die Auseinandersetzung mit den Klimazielen. Die meisten Häfen sind Verkehrsknotenpunkte zwischen dem (Hafenhinter-)Land und dem Seeverkehr. Wie könnte ein Green Port, also ein ökologisch nachhaltiger Hafenbetrieb, aussehen, der eine deutliche Reduzierung der klimaschädigenden CO2-Emissionen zum Ziel hat? [..] »

REFUGEE STRUGGLES IN HAMBURG
Geflüchtete teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen

Der Stadtrundgang zeigt Hamburg aus lokalen und transnationalen Perspektiven Geflüchteter. Aktivist:innen aus verschiedenen Netzwerken (z.B. Lampedusa in Hamburg, NINA — fraueN IN Aktion, Freedom of Movement Dänemark) teilen ihr Wissen und Erfahrungen mit politischer Organisierung, Unterstützungs-strukturen und alltäglichen Problemen in der Stadt. [..] »

MAUERN ZWISCHEN ARM UND REICH
VON GLOBALEN FLUCHTBEWEGUNGEN UND ABSCHOTTUNGSPOLITIK

Seit Jahren machen sich immer wieder Karawanen vom Süden Mexikos aus auf den Weg in Richtung USA. Von Januar bis August 2021 wurden in Mexiko fast 150.000 papierlose Personen festgenommen (dreimal mehr als 2020). Im September 2021 saßen ca. 40.000 Geflüchtete aus Haiti und Zentralamerika in der südlichen Grenzstadt Tapachula fest. Einzelne begannen einen Hungerstreik. Zugleich wurde ein neuer Höchststand von Verhaftungen an der Grenze USA-Mexiko erreicht. Im August 2020 wurden mehr als 195.000 Migrant:innen an der Grenze USA-Mexiko festgenommen. Darunter 18.534 minderjährige Unbegleitete.

Die Ursachen, warum Menschen versuchen, in die USA zu migrieren, sind komplex und vielfältig: Armut, Perspektivlosigkeit und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen aus Zentralamerika. Auch Unterstützer:innen von Geflüchteten werden häufig bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten. [..] »

AUFSTIEG, AUSBEUTUNG UND AUFSTÄNDE
Spuren des Kolonialismus in Hamburg

Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion, und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«.

Davon lassen sich auch heute noch zahlreiche Spuren im Stadtbild finden. Einige dieser Spuren werden bei der Tour zum Anlass genommen, um darzustellen, wo der unermessliche Reichtum der einflussreichen Kaufleute herkam. [..] »

Wachsendes Hamburg?
Stadtentwicklung am Beispiel der Mitte Altona & des Osdorfer Borns

Hamburg wächst. Zwischen 5.000 bis 7.500 neue Bewohner:innen kommen jedes Jahr hinzu. Im Jahr 2040 könnte die Hansestadt die Zwei-Millionen-Marke knacken. Dabei herrscht schon jetzt allerorts Wohnungsmangel und Mietendruck, dem der Senat mit einer Bauoffensive von 10.000 Wohnungen pro Jahr begegnen will.

Gleichzeitig heißt Stadt immer Veränderung: Wo gestern noch ein Bahngelände brach lag, entsteht heute ein neuer Stadtteil. Wo einst eine grüne Wiese war, wurde in den 1960/70ern eine Großwohnsiedlung geplant und gebaut. [..] »

INTERESSIERT MICH NICHT DIE BOHNE?
KAFFEE ALS GLOBALES HANDELSGUT

Hamburg ist der zweitgrößte Umschlagplatz für die Lagerung undWeiterverbreitung von Rohkaffee. Welchen Weg hat das Konsum- und Kulturgetränk Kaffee von der Plantage bis in die Tasse genommen?

Kaffeebohnen sind nach Erdöl die wichtigste Handelsware der Welt. Ein paar Zahlen zeigen dies eindrücklich: in ca. 80 Ländern wird auf über 10 Millionen Hektar Land Kaffee angebaut. 2017 wurden über 152 Millionen Säcke Kaffee im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar verbraucht. Weltweit sind ca. fünf Millionen Menschen in der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Kaffee beschäftigt – wobei nur wenige gut davon leben können. [..] »

PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI
DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE

Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern in die HafenCity. Es geht um Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht haben.

Die Handelswaren, die zum Reichtum führten, stammen zumeist aus den Ländern des Globalen Südens, zum Teil aus ehemaligen deutschen Kolonien. Palmöl, Kaffee und Margarine werden dabei näher in Augenschein genommen. Und es wird der Frage nachgegangen, ob die Namensgebungen in der HafenCity »Ausdruck von Weltläufigkeit« sind, wie die HafenCity GmbH erklärt. [..] »

GESICHTER DER GROßSTADT
EINE TOUR DURCH DAS FACETTENREICHE HAMBURG

Gemeinsam nehmen wir Hamburg unter die Lupe, durchkreuzen die Stadt, sammeln Eindrücke, hören, was Bewohne:innen über ihren Stadtteil denken und suchen Antworten auf stadtpolitische Fragen. Die Tour beginnt in der HafenCity. Hier ist ein Stadtteil entstanden, der die Hamburger Innenstadt um über 30 % erweitert. Nächste Station ist das Gängeviertel, das symbolisch für das alte und das neue Hamburg steht. [..] »

Altona – eine internationale Co-Produktion
Ein Stadtteil und seine kulturelle Vielfalt

Altona ist seit 350 Jahren ein Ort, an dem Menschen ankommen und bleiben.Vom Rückzugsort für humanistische Denker während der Zeit der Aufklärung, bis hin zum Zuzug von südeuropäischen Gastarbeitern während der Zeit des Wirtschaftswunders – Altona war in seiner über 350-jährigen Geschichte immer ein Ort, an dem Menschen ankamen und blieben. [..] »

VON GRENZWÄLLEN, GIRAFFEN UND GALAO
DAS HAMBURGER SCHANZENVIERTEL IM WANDEL DER ZEIT

Einflüsse aus allen Teilen der Welt sind hier schon seit Jahrhunderten zu finden und es wird oft von einem »Multikulti«-Viertel gesprochen. Aber entspricht das heute noch der Realität?

Der Name des Viertels geht auf die Zeiten zurück, als hier Dänemark gegen Hamburg kämpfte. Zu Zeiten der Industrialisierung kurbelte die Entstehung einer der wichtigsten Bahnlinien vor Ort den Welthandel an. Ein pulsierendes Viertel entstand, in dessen Fabriken sich Arbeiter und in großer Zahl auch Arbeiterinnen wiederfanden. [..] »

BODEN, KLIMA UND GESELLSCHAFT
Eine Foto-Exkursion zu Peak Soil

Boden ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Natur, Nährboden für Nahrungsmittel, CO2-Speicher, Klimaregler und unsere zentrale Lebensgrundlage. Die Übernutzung des Bodens hat schon heute schwerwiegende Folgen für die Ernährungssicherheit, das Klima und die Artenvielfalt. Peak Soil betrifft uns alle: Die Haut der Erde ist in Bedrängnis und wir verlieren den Boden unter den Füßen. Wie hängen Boden, Klima und Gesellschaft zusammen? [..] »

DEM KLIMA AUF DER SPUR
KLIMA-KONSUM-RALLYE IN ALTONA

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sind zu wichtigen Faktoren in der weltweiten Armutsbekämpfung geworden und wir können durch unser Konsumverhalten einen Beitrag dazu leisten. Wie ist der Wohlstand weltweit verteilt? Wer produziert wie viel CO2? Wo wird die meiste Energie verbraucht? Die Antworten auf diese Fragen motivieren dazu, nach Alternativen zu suchen, die allen zur Verfügung stehen. [..] »

Zwischen Grenzen und Menschlichkeit
Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

Wie kommt es, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Asyl ihr Leben riskieren müssen? Auf welches Recht können sich Geflüchtete berufen? Warum können manche Menschen ihr Land nicht verlassen, während andere überall Urlaub machen können?

Der Projekttag bietet Zeit und Raum, einige grundsätzliche Fragen zum Thema Migration, Flucht und globale Menschenrechte zusammenzubringen. Wie läuft eine Flucht über das Mittelmeer ab? Was bedeutet das Recht auf Asyl? Wie unterscheidet sich der Status des Geflüchteten von dem eines Asylbewerbers oder einer Migrantin?

Von der Hansekogge bis zum Containerfrachter
Stationen der Globalisierung entlang des Hafens

Hamburg und sein Hafen sind untrennbar miteinander verknüpft, und ebenso wie die Stadt selbst, waren die Hafenanlagen einem steten Wandel unterworfen. Kaum ein anderer Teil Hamburgs hat sich in den letzten Jahren so rasant verändert wie der Hafen und die Hafenkante.

Bis zur Jahrtausendwende war dieses Gebiet noch von der Arbeit am Hafen sowie der Nähe zum (verruchten) St. Pauli geprägt. Heute finden sich dort ein Kreuzfahrtterminal, hochpreisige Appartements und Büros sowie gehobene Gastronomie. Wo früher Gebäude vorrangig als Speicher und Lager genutzt wurden, nutzen heute Tourismusbranche, Werbeagenturen und Einzelhandel den Raum. [..] »

Auf dem Weg zum Greenport?
Den Hafen im Hinblick auf Klimaschutz erkunden

Der Hafen Hamburg ist für globalen Güterströme eine wichtige logistische Schnittstelle und damit zentraler Ort für die Auseinandersetzung mit den Klimazielen. Der Hafen muss emissionsfrei werden!

Die Exkursion greift vor diesem Hintergrund das Green-Port-Konzept auf. Auf dem Rundweg durch den Hafen widmen wir uns ausführlich der Frage, wie globale Transportketten und die Ziele des Klimaschutzes zusammenpassen. Dabei interessiert uns auf der Exkursion besonders die Organisation nachhaltiger Transportketten. [..] »

Hamburgs Wasser – Segen & Fluch zugleich?
NACHHALTIGKEIT RUND UMS WASSER

Alles verdankt Hamburg seinen Flüssen und Fleeten, ihrer wunderbaren Fähigkeit, Schiffe vom Ewer bis zum 22.000-TEU-Container-Giganten zu tragen.

Wasser ist Lebenselixir, Lebensraum, ist Badespaß und Hamburg-Werbe-Motiv. Heute ist die Elbe sauberer als vor 30 Jahren. Der Gedanke an die Cholera-Epidemie von 1892 entlockt uns zwar ein Schaudern, doch heute ist unser Leitungswasser von bester Qualität und durch die Stadtmodernisierung ist die Gefahr von Krankheitsübertragung weitgehend gebannt. Alles in Ordnung also? [..] »