FAIR HANDELN
Globale Handelsbeziehungen unter der Lupe

Was haben der Kakao in unserer Schokolade, die Baumwolle in unseren T-Shirts und die Bananen in unserem Frühstücksmüsli gemeinsam? Sie alle kommen aus dem globalen Süden, d.h. aus Afrika, Asien oder Lateinamerika. Doch wie werden sie produziert und wie landen Sie bei uns im Geschäft?

Schüler*innen ab der 5. Klasse erfahren anhand von Alltagsprodukten globale Zusammenhänge in der Produktionskette. Wir diskutieren ungerechte Strukturen im Welthandel und den „Preis“, den wir für unser Konsumverhalten zu zahlen bereit sind. Mit dem Fairen Handel lernen die Schüler*innen ein Konzept kennen, das es den Produzent*innen ermöglicht, durch gerechtere Preise und direkte, langfristige Handelsbeziehungen ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Je nach Vorwissen können auch Struktur, Effizienz und aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel ein Thema sein. Die Schüler*innen werden angeregt, Handlungsmöglichkeiten zum Fairen Handel(n) in ihrem Umfeld zu diskutieren. [..] »

DIE ZUKUNFT DES FISCHS
Welche Alternativen gibt es zu Überfischung und industriellen Aquakulturen?

Das Meer ist die Lebensgrundlage unserer wachsenden Weltbevölkerung. Weltweit decken 2,9 Milliarden Menschen 20% ihres Proteinbedarfs durch Fisch und es wird immer mehr. Pro Kopf hat sich der Konsum von Fisch und Meeresfrüchten über die letzten 50 Jahre verdoppelt. Durch Überfischung sind heute 90% der globalen Fischbestände maximal genutzt oder bereits überfischt. Dazu kommt die illegale Fischerei, die einen Anteil von bis zu 31% der globalen Fischerei ausmacht. Die Schwächung und das Verschwinden einer gesamten trophischen Ebene im Nahrungsnetz hat katastrophale Folgen für das gesamte Ökosystem Meer. Der Mensch nutzt das Meer wie einen Selbstbedienungsladen, indem er dessen natürliche Ressourcen ausbeutet und den maritimen Lebensraum insgesamt verschmutzt und zerstört. [..] »

Wachsendes Hamburg?
Stadtentwicklung am Beispiel des Osdorfer Borns & der Mitte Altona

Hamburg wächst. Zwischen 5 bis 7.500  neue Bewohner*innen kommen jedes Jahr hinzu. Im Jahr 2040 könnte die Hansestadt die Zwei-Millionen-Marke knacken. Dabei herrscht schon jetzt allerorts Wohnungsnot und Mietendruck, dem der Senat mit einer Bauoffensive von 10.000 Wohnungen pro Jahr begegnen will. Gleichzeitig heißt Stadt immer Veränderung: Wo gestern noch ein Bahngelände brach lag, entsteht heute ein neuer Stadtteil. Wo einst eine grüne Wiese war, wurde in den 1960/70ern eine Großwohnsiedlung geplant und gebaut. [..] »

MAUERN ZWISCHEN ARM UND REICH
VON GLOBALEN FLUCHTBEWEGUNGEN UND ABSCHOTTUNGSPOLITIK

Seit Jahren machen sich immer wieder Karawanen vom Süden Mexikos aus auf den Weg in Richtung USA. Zuletzt waren Anfang Oktober 2020 ca. 3.500 Personen von Honduras aufgebrochen und von den mexikanischen Behörden aufgehalten. Grund für die Maßnahme war nach offiziellen Angaben die Eindämmung des Virus COVID19. Ein Großteil der festgenommenen Personen, ließ sich „freiwillig“ abschieben. [..] »

Zwischen Grenzen und Menschlichkeit
Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

Wie kommt es, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Asyl ihr Leben riskieren müssen? Auf welches Recht können sich Geflüchtete berufen? Warum können manche Menschen ihr Land nicht verlassen, während andere überall Urlaub machen können?

Der Projekttag bietet Zeit und Raum, einige grundsätzliche Fragen zum Thema Migration, Flucht und globale Menschenrechte zusammenzubringen. Wie läuft eine Flucht über das Mittelmeer ab? Was bedeutet das Recht auf Asyl? Wie unterscheidet sich der Status des Geflüchteten von dem eines Asylbewerbers oder einer Migrantin? [..] »

Wo sind die Grenzen des Wachstums?

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.
Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich. In diesem Workshop erfahren die Schüler*innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen.

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