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Ein Leben in Würde

Asylbewerberleistungsgesetz, Residenzpflicht, Sachleistungen, Gutscheine, Essenspakete, alles Wörter von denen alle vielleicht schon mal gehört haben. Gemeinschaftsunterkunft, das klingt doch ganz nett, oder? Was besagt eigentlich die Dublin-Regelung? Was ist ein sicherer Drittstaat? Und wie funktionieren Rückübernahmeabkommen, freiwillige Ausreise oder Abschiebungen?

Diese Begriffe und Gesetzgebungen werden derzeit wieder diskutiert, seitdem in Deutschland die neue Große Koalition regiert. Doch was bedeuten sie im Einzelnen für die Menschen, um die es hier geht? Zum Einstieg beschreibt der 30 minütige Film “Leben verboten” das Leben von Asylsuchenden in Deutschland. Er zeigt die kafkaesken Situationen, mit denen die Menschen häufig konfrontiert sind, und lässt dabei die Betroffenen selbst zu Wort kommen. Der Bildungsreferent und Regisseur des Films Mathias Fiedler lädt die Schüler*innen dazu ein, sich verschiedenen migrantischen Lebenswirklichkeiten von Menschen in Deutschland anzunähern. Methodisch anschaulich erfahren die Teilnehmenden, wie unterschiedlich Zugänge und Teilhabe aussehen können: Die so gewonnenen Eindrücke werden im Anschluss gemeinsam diskutiert.