Helfen Sie mit, die Open School
für die nächsten Jahre auf ein
sicheres Fundament zu stellen.
Mitglied im Förderverein werden!

VON PERLENKETTEN UND PLANIERRAUPEN
DER WANDEL DER ARBEIT AN DER HAFENKANTE

Wo ehemals unverbauter Blick bestand, fischverarbeitende Betriebe ihren Standort hatten und die Hafenarbeiter die Elbe täglich zu Tausenden überquerten, befinden sich heute Luxusappartements und Flaniermeilen. Die so genannte »Perlenkette« ist entstanden.Kaum ein Teil der Stadt hat sich in den letzten Jahren so schnell verändert wie der Hafen und die Hafenkante. In einem Gebiet, das bis zur Jahrtausendwende noch von der Arbeit am Hafen sowie der Nähe zum (verruchten) St. Pauli geprägt war, finden sich heute ein Kreuzfahrtterminal, luxuriöse Appartements und Büroquartiere sowie gehobene Gastronomie. Schuten mit Gütern sind längst nicht mehr zu sehen und in die alten Lagerschuppen sind schicke Läden und Agenturen eingezogen.

Der Fischmarkt ist ebenso populär geworden wie das Portugiesenviertel, das heute mehr denn je touristische Attraktion ist und nicht mehr viel gemein hat mit dem ehemaligen Viertel der Hafenarbeiter und Einwanderer. Auch die Funktion des Alten Elbtunnels hat sich vollkommen verändert. Was bedeutet das für Arbeit am Hafen, die alteingesessene Nachbarschaft, aber auch die Besucher_innen selbst?

Wir bewegen uns bei diesem Rundgang entlang dem Altonaer Hafenrand in Richtung Landungsbrücken, zum Alten Elbtunnel und dem Portugiesenviertel und wollen schauen, wie und wo genau sich die Atmosphäre und das Bild des (ehemaligen) Arbeits- und Industriestandorts verändert hat. Deutlich wird der schnelle Wandel anhand der Arbeits- und Alltagswelt der Bewohner_innen an der Elbe, der Gegensätze der ehemaligen Hafenarchitektur zu heutigen Amüsiermeilen sowie der Kontraste zwischen Arm und Reich.

Die Veranstaltung kann auch auf Englisch durchgeführt werden.

Für die Tour wird en HVV-Ticket benötigt


Anfrage