Wachsendes Hamburg?
Stadtentwicklung am Beispiel des Osdorfer Borns & der Mitte Altona

Hamburg wächst. Zwischen 5 bis 7.500  neue Bewohner*innen kommen jedes Jahr hinzu. Im Jahr 2040 könnte die Hansestadt die Zwei-Millionen-Marke knacken. Dabei herrscht schon jetzt allerorts Wohnungsnot und Mietendruck, dem der Senat mit einer Bauoffensive von 10.000 Wohnungen pro Jahr begegnen will. Gleichzeitig heißt Stadt immer Veränderung: Wo gestern noch ein Bahngelände brach lag, entsteht heute ein neuer Stadtteil. Wo einst eine grüne Wiese war, wurde in den 1960/70ern eine Großwohnsiedlung geplant und gebaut.

Am Beispiel des Osdorfer Borns und der Mitte Altona schauen wir uns an, wie Hamburg gewachsen ist: Was waren und sind die städtischen Leitbilder dahinter? Wohin soll die Hansestadt in Zukunft wachsen: nach außen in die Fläche oder verdichtend nach innen? Geht‘s rein in die innerstädtischen Baulücken und müssen Parks und Kleingärten dem Wohnungsbau weichen? Wie flaniert es sich auf einem Autobahntunnel und welche Rolle wird der Individualverkehr in Zukunft spielen?

Gemeinsam werfen wir einen (kritischen) Blick auf aktuelle Planungen und diskutieren, wie eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung aussehen könnte. Das Angebot nimmt Bezug auf Schwerpunkt II des Abiturprüfungsthemas 2022 im Fach Geographie: “Stadtentwicklung in Abhängigkeit von sozioökonomischen Strukturen und Prozessen”.

Für diesen Rundgang wird ein HVV-Ticket wird benötigt.
Das Angebot kann alternativ auch als Workshop stattfinden, bei dem die Referentin in die Schule kommt.

 


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