Upcycle me!
Wie aus alter Kleidung Neues entstehen kann

Jedes Jahr werfen wir Tausende von Tonnen Textil weg – ohne uns dabei Gedanken darum zu machen, aus welchen Rohstoffen diese Textilien bestehen und mit wie viel Energieaufwand sie hergestellt werden. Upcycling in eine nachhaltige und umweltfreundliche Lösung, um unseren Abfall zu reduzieren und damit unsere Umwelt zu schonen. Das Wort Upcycling setzt sich zusammen aus dem englischen Wort „Up“ (aufwärts) und „recyclen“ (wiederverwerten). Abgelegte (Roh-)stoffe bekommen mit ein paar Handgriffen ein zweites Leben. [..] »

Wasser – unendlich wertvoll?
Zur Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage & Menschenrecht

Über 70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt. Doch nach Abzug von Salzwasser (97,5%), Gletschereis und Permafrost bleiben gerade mal 0,5% nutzbares Süßwasser übrig und davon ist wiederum nur ein Bruchteil direkt als Trinkwasser geeignet. Schätzungen der UNO zufolge wird bis 2030 der weltweite Bedarf an Wasser um mehr als die Hälfte steigen. Verstädterung, Klimawandel und vor allem der enorme Wasserbedarf in der landwirtschaftlichen Produktion sind Gründe dafür, dass Wasser zunehmend zum knappen Gut wird. [..] »

DIE ZUKUNFT DES FISCHS
Welche Alternativen gibt es zu Überfischung und industriellen Aquakulturen?

Das Meer ist die Lebensgrundlage unserer wachsenden Weltbevölkerung. Weltweit decken 2,9 Milliarden Menschen 20% ihres Proteinbedarfs durch Fisch – und es werden immer mehr.

Pro Kopf hat sich der Konsum von Fisch und Meeresfrüchten über die letzten 50 Jahre verdoppelt. Durch Überfischung sind heute 90 % der globalen Fischbestände maximal genutzt oder bereits überfischt. Dazu kommt die illegale Fischerei, die einen Anteil von bis zu 31% der globalen Fischerei ausmacht. Die Schwächung und das Verschwinden einer gesamten trophischen Ebene im Nahrungsnetz hat katastrophale Folgen für das gesamte Ökosystem Meer. [..] »

Wo sind die Grenzen des Wachstums?
Online-Seminar zu Ressourcenverteilung & Gerechtigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.
Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten.
 
Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.In diesem Projekttag erfahren die Schüler:innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen.

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Feld, Trog und Teller
Ernährungssouveränität & Landwirtschaft mit Zukunft

Häufig können wir nur erahnen, woher das Essen auf unserem Teller kommt und wie es hergestellt und verarbeitet wurde. Dabei spielen Nahrungsmittelkonzerne, globale Handelsströme und Agrarindustrie eine große Rolle, wenn es um Klima, unsere Ernährung und Lebensgrundlagen geht.

Die Rolle der Landwirtschaft ist nicht eindeutig: Beim Klimawandel ist sie Opfer und Täterin zugleich. Circa 23% aller Treibhausgasemissionen gehen auf Landwirtschaft und den Forstbetrieb zurück. Gleichzeitig bedrohen steigende Temperaturen, Dürren und Überschwemmungen bereits jetzt die Ernährungssicherheit — insbesondere im Globalen Süden. Hinzu kommt eine wachsende Weltbevölkerung und damit die Notwendigkeit steigender Erträge und Produktion. Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen? [..] »

Zero-Waste!
WIE LÄSST ES SICH MÜLLFREI LEBEN?

»Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und wasserunlöslichen Plastikpartikel unter 5 mm Größe werden Mikroplastik genannt.« (WWF). In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland stetig angestiegen, jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt 220 kg Verpackungsmüll im Jahr (Umweltbundestamt). [..] »

Wachsendes Hamburg?
Stadtentwicklung am Beispiel der Mitte Altona & des Osdorfer Borns

Hamburg wächst. Zwischen 5.000 bis 7.500 neue Bewohner:innen kommen jedes Jahr hinzu. Im Jahr 2040 könnte die Hansestadt die Zwei-Millionen-Marke knacken. Dabei herrscht schon jetzt allerorts Wohnungsmangel und Mietendruck, dem der Senat mit einer Bauoffensive von 10.000 Wohnungen pro Jahr begegnen will.

Gleichzeitig heißt Stadt immer Veränderung: Wo gestern noch ein Bahngelände brach lag, entsteht heute ein neuer Stadtteil. Wo einst eine grüne Wiese war, wurde in den 1960/70ern eine Großwohnsiedlung geplant und gebaut. [..] »

Von der Hansekogge bis zum Containerfrachter
Stationen der Globalisierung entlang des Hafens

Hamburg und sein Hafen sind untrennbar miteinander verknüpft, und ebenso wie die Stadt selbst, waren die Hafenanlagen einem steten Wandel unterworfen. Kaum ein anderer Teil Hamburgs hat sich in den letzten Jahren so rasant verändert wie der Hafen und die Hafenkante.

Bis zur Jahrtausendwende war dieses Gebiet noch von der Arbeit am Hafen sowie der Nähe zum (verruchten) St. Pauli geprägt. Heute finden sich dort ein Kreuzfahrtterminal, hochpreisige Appartements und Büros sowie gehobene Gastronomie. Wo früher Gebäude vorrangig als Speicher und Lager genutzt wurden, nutzen heute Tourismusbranche, Werbeagenturen und Einzelhandel den Raum. [..] »

Auf dem Weg zum Greenport?
Den Hafen im Hinblick auf Klimaschutz erkunden

Der Hafen Hamburg ist für globalen Güterströme eine wichtige logistische Schnittstelle und damit zentraler Ort für die Auseinandersetzung mit den Klimazielen. Der Hafen muss emissionsfrei werden!

Die Exkursion greift vor diesem Hintergrund das Green-Port-Konzept auf. Auf dem Rundweg durch den Hafen widmen wir uns ausführlich der Frage, wie globale Transportketten und die Ziele des Klimaschutzes zusammenpassen. Dabei interessiert uns auf der Exkursion besonders die Organisation nachhaltiger Transportketten. [..] »

Hamburgs Wasser – Segen & Fluch zugleich?
NACHHALTIGKEIT RUND UMS WASSER

Alles verdankt Hamburg seinen Flüssen und Fleeten, ihrer wunderbaren Fähigkeit, Schiffe vom Ewer bis zum 22.000-TEU-Container-Giganten zu tragen.

Wasser ist Lebenselixir, Lebensraum, ist Badespaß und Hamburg-Werbe-Motiv. Heute ist die Elbe sauberer als vor 30 Jahren. Der Gedanke an die Cholera-Epidemie von 1892 entlockt uns zwar ein Schaudern, doch heute ist unser Leitungswasser von bester Qualität und durch die Stadtmodernisierung ist die Gefahr von Krankheitsübertragung weitgehend gebannt. Alles in Ordnung also? [..] »