FAIR HANDELN
Globale Handelsbeziehungen unter der Lupe

Was haben der Kakao in unserer Schokolade, die Baumwolle in unseren T-Shirts und die Bananen in unserem Frühstücksmüsli gemeinsam? Sie alle kommen aus wirtschaftlich benachteiligten Ländern des globalen Südens. Doch wie werden sie produziert und wie landen Sie bei uns im Geschäft?

Schüler:innen ab der 5. Klasse erfahren anhand von Alltagsprodukten globale Zusammenhänge in der Produktionskette. Mit dem Fairen Handel lernen sie ein Konzept kennen, das es den Produzent:innen ermöglicht, durch gerechtere Preise und direkte, langfristige Handelsbeziehungen ihre Lebensbedingungen zu verbessern. [..] »

KEEP IT FRESH!
BIENENWACHSTÜCHER SELBER MACHEN

Der große Vorteil von Plastik ist seine Haltbarkeit. Der große Nachteil auch, denn Plastik baut sich nicht ab. Doch es gibt Alternativen, die schon unsere Großeltern und Urgroßeltern kannten.

Gemeinsam werden wir in dem Workshop Bienenwachstücher herstellen, ob bunt, bemalt oder schlicht. Damit kann man Brote und andere Lebensmittel einpacken, Schüsseln abdecken oder Getränke gegen Wespen schützen. Plastik-Frischhaltefolie war gestern — mit Bienenwachstüchern lernen die Schüler:innen, wie sie selbst mit einfachen Mitteln Plastikmüll vermeiden können. [..] »

Wasser – unendlich wertvoll?
Zur Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage & Menschenrecht

Über 70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt. Doch nach Abzug von Salzwasser (97,5%), Gletschereis und Permafrost bleiben gerade mal 0,5% nutzbares Süßwasser übrig und davon ist wiederum nur ein Bruchteil direkt als Trinkwasser geeignet. Schätzungen der UNO zufolge wird bis 2030 der weltweite Bedarf an Wasser um mehr als die Hälfte steigen. Verstädterung, Klimawandel und vor allem der enorme Wasserbedarf in der landwirtschaftlichen Produktion sind Gründe dafür, dass Wasser zunehmend zum knappen Gut wird. [..] »

DIE ZUKUNFT DES FISCHS
Welche Alternativen gibt es zu Überfischung und industriellen Aquakulturen?

Das Meer ist die Lebensgrundlage unserer wachsenden Weltbevölkerung. Weltweit decken 2,9 Milliarden Menschen 20% ihres Proteinbedarfs durch Fisch – und es werden immer mehr.

Pro Kopf hat sich der Konsum von Fisch und Meeresfrüchten über die letzten 50 Jahre verdoppelt. Durch Überfischung sind heute 90 % der globalen Fischbestände maximal genutzt oder bereits überfischt. Dazu kommt die illegale Fischerei, die einen Anteil von bis zu 31% der globalen Fischerei ausmacht. Die Schwächung und das Verschwinden einer gesamten trophischen Ebene im Nahrungsnetz hat katastrophale Folgen für das gesamte Ökosystem Meer. [..] »

Feld, Trog und Teller
Ernährungssouveränität & Landwirtschaft mit Zukunft

Häufig können wir nur erahnen, woher das Essen auf unserem Teller kommt und wie es hergestellt und verarbeitet wurde. Dabei spielen Nahrungsmittelkonzerne, globale Handelsströme und Agrarindustrie eine große Rolle, wenn es um Klima, unsere Ernährung und Lebensgrundlagen geht.

Die Rolle der Landwirtschaft ist nicht eindeutig: Beim Klimawandel ist sie Betroffene und Verursacherin zugleich. Circa 23% aller Treibhausgasemissionen gehen auf Landwirtschaft und den Forstbetrieb zurück. Gleichzeitig bedrohen steigende Temperaturen, Dürren und Überschwemmungen bereits jetzt die Ernährungssicherheit — insbesondere im Globalen Süden. Hinzu kommt eine wachsende Weltbevölkerung und damit die Notwendigkeit steigender Erträge und Produktion. Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen? [..] »

Zero-Waste!
WIE LÄSST ES SICH MÜLLFREI LEBEN?

»Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und wasserunlöslichen Plastikpartikel unter 5 mm Größe werden Mikroplastik genannt.« (WWF). In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland stetig angestiegen, jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt 220 kg Verpackungsmüll im Jahr (Umweltbundestamt). [..] »