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AUFSTIEG, AUSBEUTUNG UND AUFSTÄNDE
Spuren des Kolonialismus in Hamburg

Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«.

Davon lassen sich auch heute noch zahlreiche Spuren im Stadtbild finden. Einige dieser Spuren werden bei der Tour zum Anlass genommen, um darzustellen, wo der unermessliche Reichtum der einflussreichen Kaufleute herkam. Dafür geht es vom Rathaus zur Speicherstadt, von wo aus die Kolonialwaren Verbreitung in die Haushalte des Landes fanden. Bis heute sind diese Produkte aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. [..] »

Altona – eine internationale Co-Produktion
Ein Stadtteil und seine kulturelle Vielfalt

Altona lebte schon immer von seinen internationalen Einflüssen und der Migration. Vom Rückzugsort für humanistische Denker während der Zeit der Aufklärung, bis hin zum Zuzug von südeuropäischen Gastarbeitern während der Zeit des Wirtschaftswunders – Altona war in seiner über 350 jährigen Geschichte immer ein Ort, an dem Menschen ankamen und blieben. [..] »

Globale Disparitäten
Hamburgs Rolle im ungleichen Handel der Weltwirtschaft

Hamburg ist heute ein bedeutender Knoten der globalisierten Weltwirtschaft und wichtiger Standort verschiedener multinationaler Konzerne. Der ökonomische Erfolg der Hansestadt fußt seit Jahrhunderten auf der Bedeutung des Hafens als internationale Handelsdrehscheibe. Täglich werden über die modernen Containerterminals etwa 380.000 Tonnen Ware aus aller Welt umgeschlagen. [..] »

Wie nachhaltig ist Hamburg?
Die Dimensionen von Nachhaltigkeit in der Stadt sichten

Welche Spuren hinterlassen Emissionen an Gebäuden? Wie riecht der Hafen? Wie sieht die Wasserqualität aus und wie schmeckt eigentlich Hamburger Honig? Mit allen Sinnen nähern wir uns dem Thema »Nachhaltige Stadt«

In diesem Stadtrundgang nehmen wir Hamburgs Zukunftsfähigkeit kritisch unter die Lupe: Die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial – werden thematisiert und anhand exemplarischer Stationen lokalisiert. [..] »

DAS SYSTEM HAFEN
TRANSPORT UND KLIMASCHUTZ - PASST DAS ZUSAMMEN?

Der Hamburger Hafen ist eine logistische Schnittstelle für globale Güterströme und damit zentraler Ort für die Auseinandersetzung mit den Klimazielen. Die meisten Häfen sind Verkehrsknotenpunkte zwischen dem (Hafenhinter-)Land und dem Seeverkehr. Wie könnte ein Green Port, also ein ökologisch nachhaltiger Hafenbetrieb, aussehen, der eine deutliche Reduzierung der klimaschädigenden C02-Emissionen zum Ziel hat? [..] »

REFUGEE STRUGGLES IN HAMBURG
Geflüchtete berichten von ihren Erfahrungen

Der Stadtrundgang zeigt Hamburg aus lokalen und transnationalen Perspektiven Geflüchteter. Aktivist_innen aus verschiedenen Netzwerken (z.B. Lampedusa in Hamburg, NINA – fraueN IN Aktion, Freedom of Movement Dänemark) teilen ihr Wissen und Erfahrungen mit politischer Organisierung, Unterstützungsstrukturen und alltäglichen Problemen in der Stadt. [..] »

PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI
DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE

Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern in die HafenCity. Es geht um Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht haben.

Die Handelswaren, die zum Reichtum führten, stammen zumeist aus den Ländern des Globalen Südens, zum Teil aus ehemaligen deutschen Kolonien. Palmöl, Kaffee und Margarine werden dabei näher in Augenschein genommen. Und es wird der Frage nachgegangen, ob die Namensgebungen in der HafenCity »Ausdruck von Weltläufigkeit« sind, wie die HafenCity GmbH erklärt. [..] »

VON GRENZWÄLLEN, GIRAFFEN UND GALAO
DAS HAMBURGER SCHANZENVIERTEL IM WANDEL DER ZEIT

Das Schanzenviertel in Hamburg hat eine sehr bewegte Vergangenheit und besitzt bis heute große Anziehungskraft innerhalb der Stadt. Aber nicht erst die Tourist_innen bringen internationales Flair in die Schanze. Einflüsse aus allen Teilen der Welt sind hier schon seit Jahrhunderten zu finden und es wird oft von einem Multikulti-Viertel gesprochen. Aber entspricht das heute noch der Realität? [..] »

STADT IM FLUSS
STADTENTWICKLUNG AM BEISPIEL DES HAMBURGER HAFENS

Mit der HafenCity entsteht ein neuer Stadtteil, der mit der Elbphilharmonie ein teures Wahrzeichen bekommen hat. Vom Industriegebiet am Hafen zum gehobenen Stadtteil der Extraklasse?

Das Leben in der Hamburger Innenstadt ist damit nicht dem ersten Wandel unterzogen. Die Neustadt und St. Pauli waren lange Zeit Wohnorte, die durch industrielle Arbeit (z. B. in den Werften oder der St. Pauli Brauerei) geprägt waren. In Zeiten der Globalisierung hat sich die Arbeitswelt auf St. Pauli verändert. Die Spuren der Gentrifizierung sind auch hier deutlich zu spüren. Gleichzeitig ist in St. Pauli der Zusammenhalt gegen die Verdrängung einkommensschwacher Bewohner_ innen besonders ausgeprägt. [..] »

DIE ZUKUNFT DES HAFENS
MIT DER GEHEIMAGENTUR DEN BAAKENHAFEN KENNENLERNEN

Die geheimagentur hat im Hamburger Hafen Kontakt zu somalischen Piraten aufgenommen, mit philippinischen Hafenarbeitern Karaoke gesungen und sich mit den Ausbeutungsverhältnissen in der Kreuzfahrtindustrie beschäftigt.

90 % der Waren, die wir nutzen, kommen über den Wasserweg zu uns. Der Hafen verbindet uns mit der ganzen Welt. Und doch kriegen wir davon kaum mehr etwas mit. Seeleute kommen nicht mehr in die Stadt, und Hamburger Bürger_innen nutzen den Hafen nur noch selten als Hafen.  Der Hamburger Hafen ist zu einer Art Kulisse geworden, die für Spektakel wie Hafengeburtstag oder Blue Port zur Verfügung steht, während die Sehnsucht nach der See in All-inclusive-Kreuzfahrten kommodifiziert wird. [..] »

MEAT ME
EINE EINFÜHRUNG IN DIE GLOBALE FLEISCHINDUSTRIE

Fleisch essen: ja oder nein? Neben tierethischen Aspekten sind auch die Produktionsschritte eine Betrachtung wert. Wie konsumiert unsere Gesellschaft Fleisch und ist dieser Konsum in Ordnung? Die Antwort mag für viele der persönliche Geschmack geben. Doch unser Fleischkonsum wirft noch mehr Fragen auf. Denn wer kann sich heute noch vorstellen, dass vor 100 Jahren Menschen wegen zu hoher Fleischpreise ihr Leben riskiert haben? [..] »

DREHKREUZ ST. GEORG
Religiöses Nebeneinander auf 2 km²

Schätzungen zufolge werden 2050 über 70 % der Menschen in Städten leben. In den Metropolen der Welt wird sich entscheiden, ob wir Lösungen für ein friedliches und ressourcenschonendes Zusammenleben finden werden.

Der Stadtteil St. Georg ist nur knapp 2 km² groß und zählt mit seinen 10.000 Einwohner_innen zu einem der kleinsten der Stadt. Hier treffen sich viele unterschiedlichste soziale, religiöse und gesellschaftliche Gruppen. Ob Schauspiel, syrisches Restaurant, Gay-Kino, indischer Supermarkt oder Shisha-Shop — die kulturelle und religiöse Vielfalt im Stadtteil ist enorm: Zwischen der katholischen Domkirche St. Marien bis zur Centrum-Moschee liegen nur wenige hundert Meter. [..] »

GESICHTER DER GROßSTADT
EINE TOUR DURCH DAS FACETTENREICHE HAMBURG

Gemeinsam nehmen wir Hamburg unter die Lupe, durchkreuzen die Stadt, sammeln Eindrücke, hören, was Bewohner_innen über ihren Stadtteil denken und suchen Antworten auf stadtpolitische Fragen.

Die Tour beginnt in der HafenCity. Hier ist ein Stadtteil entstanden, der die Hamburger Innenstadt um über 30 % erweitert. Nächste Station ist das Gängeviertel, das symbolisch für das alte und das neue Hamburg steht. Weiter geht’s ins Karolinenviertel, ein Stadtteil, der stark von Gentrifizierung betroffen ist und in dem sich viele Anwohnende gegen steigende Mieten wehren. [..] »