Ein Spaziergang durch das Gängeviertel wirft Fragen auf: »Ist das Kunst oder kann das weg?« – hieß es schon 2009, kurz nach der Besetzung des historischen Gebäudeensembles mit seinen kleinen Höfen.
Vieles in diesem gemeinschaftlich organisierten und subkulturell geprägten (Künstler:innen-)Viertel wirkt auf den ersten Blick überraschend und löst bei näherer Betrachtung oft Erstaunen über die ursprünglichen Materialien und deren unkonventionelle Umnutzung aus.
Neben einer theoretischen Betrachtung soll ein Streifzug in die Umgebung Ausgangspunkt sein, um zu erfahren, dass wir von kleinen Alltagsgegenständen bis hin zur gebauten Stadt viel zu verschwenderisch mit Ressourcen umgehen. Dabei ist nicht alles Müll und wir können vielen Dingen ein neues, witziges Leben einhauchen.
Auch gehen sie verschiedenen Fragen nach: Wo liegen die Probleme des steigenden Warenkonsums und welche globalen Folgen hat dieser ressourcenintensive Lebensstil? Wie können demgegenüber welche Materialien einer neuen Nutzung zugeführt werden?
Im zweiten und praktischen Teil des Projekttags können die Schüler:innen in der Werkstatt selbst ausprobieren, wie sie aus gebrauchten Dingen Neues schaffen können.
Jede:r Schüler:in bringt möglichst einen leeren Getränkekarton (1L Tetrapak) sowie ein Glas oder eine Blechdose mit. Die maximale Gruppengröße liegt bei 24 Schüler:innen.