Feld, Trog und Teller
Ernährungssouveränität & Landwirtschaft mit Zukunft

Häufig können wir nur erahnen, woher das Essen auf unserem Teller kommt und wie es konkret hergestellt und verarbeitet wurde. Dabei spielen Nahrungsmittelkonzerne, globale Handelsströme und Agrarindustrie eine große Rolle, wenn es um Klima, Umwelt und unsere Ernährung und Lebensgrundlagen geht.

Die Rolle der Landwirtschaft nicht eindeutig: Beim Klimawandel ist sie Opfer und Täterin zugleich. Circa 23% aller Treibhausgasemissionen gehen auf Landwirtschaft und den Forstbetrieb zurück. Gleichzeitig bedrohen steigende Temperaturen, Dürren und Überschwemmungen bereits jetzt die Ernährungssicherheit – besonders im Globalen Süden. Hinzu kommt eine wachsende Weltbevölkerung und damit die Notwendigkeit steigender Erträge und Produktion. Lässt sich das alles unter einen Hut bringen? Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen und welche Rolle spielen wir Konsument*innen dabei?

In dem Workshop werden zunächst die globalen Zusammenhänge unserer Ernährungsgewohnheiten dargestellt. Mit dem eigenen Konsum als anschaulichem Ausgangspunkt, lernen die Teilnehmer*innen die strukturellen Probleme der Nahrungsproduktion und -sicherung kennen, wie Klimakrise und ungleiche Handelsbeziehungen. Gemeinsam betrachten und diskutieren wir mögliche Auswege rund um das Konzept der Ernährungssouveränität. Referent Steffen Wolff, Politikwissenschaftler und Umweltaktivist, arbeitet im Jugendbildungsbereich zu den Schwerpunkten Klimakrise und -gerechtigkeit.

Der Workshop passt zum Schwerpunkt II des Abiturprüfungsthemas Geografie 2021/22 „Bevölkerungswachstum und Ernährungssicherung“.


Anfrage