MAUERN ZWISCHEN ARM UND REICH
VON GLOBALEN FLUCHTBEWEGUNGEN UND ABSCHOTTUNGSPOLITIK

Seit Jahren machen sich immer wieder Karawanen vom Süden Mexikos aus auf den Weg in Richtung USA. Zuletzt waren Anfang Oktober 2020 ca. 3.500 Personen von Honduras aufgebrochen und von den mexikanischen Behörden aufgehalten. Grund für die Maßnahme war nach offiziellen Angaben die Eindämmung des Virus COVID19. Ein Großteil der festgenommenen Personen, ließ sich „freiwillig“ abschieben.

Die Ursachen, warum Menschen versuchen, in die USA zu migrieren, sind komplex und vielfältig: Armut, Perspektivlosigkeit und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen aus Zentralamerika. Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden häufig bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

Im Workshop zeigt Videojournalist und Medienpädagoge Hauke Lorenz seinen Dokumentarfilm »Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant*innen« von 2015. Darin kommen geflüchtete Personen zu Wort und ermöglichen den Teilnehmenden, das Thema Flucht und Migration aus einer nicht-europäischen Perspektive neu zu betrachten.

In den anschließenden Übungen spannen die Teilnehmer_innen gemeinsam mit dem Filmemacher den Bogen von Mittelamerika bis nach Europa. Außerdem gehen sie auf die eigene Rolle und die Verantwortung des globalen Nordens ein.

Die Übungen können in Präsenz, hybrid oder als Webinar auf Deutsch oder Spanisch stattfinden.

Link zum Film: www.viacrucismigrante.com

Bitte beachten:
Die Veranstaltung findet gemäß der aktuellen Corona-Bestimmungen (HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) statt: Bitte weisen Sie die Teilnehmenden auf den notwendigen Abstand zum/zur Referent*in von 2,5 Metern hin. Zudem benötigen wir – coronabedingt – vorab die Namen aller Teilnehmenden sowie die Mobilnummer einer Begleitperson.


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