Regional, saisonal, nicht egal!
Obst, Klima und globale Gerechtigkeit

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Knackige Äpfel, süße Brombeeren und saftige Birnen – alles heimische Früchte. Einen Blick auf die Herkunftsaufkleber zeigt jedoch ein anderes Bild. Das Obst in unseren Supermärkten hat meist einen langen Weg hinter sich. Äpfel aus Neuseeland, Brombeeren aus Chile und Birnen aus Südafrika.

Im ersten Teil stehen Bewegung, spielerische Methoden und die Vermittlung zentraler Begriffe im Vordergrund. In einem Obst-Staffellauf lernen die Teilnehmenden den Begriff der Regionalität kennen, indem sie Früchte danach sortieren, ob sie in Deutschland wachsen oder nicht. In einem Jahreszeiten-Quiz erfahren sie, wann bestimmte heimische Früchte reif sind und erleben somit die Bedeutung von Saisonalität. Ein anschließender Kurzfilm führt in das Thema Treibhausgase ein und erläutert deren Zusammenhang mit der globalen Klimakrise. Die Teilnehmenden werden mit den Begriffen klimafreundlich und -schädlich in Berührung gebracht und lernen diese einzuordnen.

Im zweiten Teil wechseln sie in die Rolle von Obstdetektiv:innen. In Kleingruppen erforschen sie ihr Obst an verschiedenen Stationen. Sie lesen einen Saisonkalender, untersuchen Herkunftsaufkleber und finden Länder auf einer Weltkarte. Welche Rolle spielt die Länge der Transportwege, das Transportmittel, die Lagerung oder die Verpackung? Und welchen Einfluss haben sie auf das Klima?

Die Veranstaltung kann nach Absprache auf 3 Stunden verlängert werden. Hier werden globale Zusammenhänge am Beispiel der Banane im Zuge einer Traumreise vertieft. Welche globalen Verflechtungen und Abhängigkeiten zeigen sich? Unter welchen Bedingungen werden Bananen angebaut? Wer verdient wie viel? Und wer kümmert sich dabei um Gerechtigkeit?