Verschlossen hinter Mauern und Bäumen liegt im Osten Hamburgs ein Ort, den kaum eine:r kennt: der sogenannte „Tansania-Park“ auf dem Gelände einer ehemaligen Militäranlage in Hamburg-Jenfeld. Dort finden sich Denkmäler, die während der NS-Zeit errichtet wurden und den deutschen Kolonialismus in Ostafrika verherrlichen – ein Beispiel für eine kolonialrevisionistische Geschichtsschreibung:
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RUNDFAHRT ZUM THEMA WELTHANDEL
Auf dieser Fahrt wird an verschiedenen Stationen deutlich, dass der Hamburger Hafen Teil der Infrastruktur des globalen Welthandels war und ist.
AUFSTIEG, AUSBEUTUNG UND AUFSTÄNDE
Spuren des Kolonialismus in Hamburg
Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Mindestens seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion, und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«.
PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI
DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE
Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern über die Speicherstadt in die HafenCity. Es geht dabei um die Geschichte von Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht haben.