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Veranstaltungen mit dem Begriff: Kolonialismus

AUFSTIEG, AUSBEUTUNG UND AUFSTÄNDE
Spuren des Kolonialismus in Hamburg

Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«.

Davon lassen sich auch heute noch zahlreiche Spuren im Stadtbild finden. Einige dieser Spuren werden bei der Tour zum Anlass genommen, um darzustellen, wo der unermessliche Reichtum der einflussreichen Kaufleute herkam. Dafür geht es vom Rathaus zur Speicherstadt, von wo aus die Kolonialwaren Verbreitung in die Haushalte des Landes fanden. Bis heute sind diese Produkte aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. [..] »

VON SCHATZKISTEN UND PFEFFERSÄCKEN
RUNDFAHRT ZUM THEMA "WELTHANDEL"

Auf dieser Fahrt wird an verschiedenen Stationen deutlich, dass der Hamburger Hafen Teil der Infrastruktur des globalen Welthandels war und ist. Angefangen beim Warenverkehr der Kolonialzeit geht es ebenso um die Veränderungen im Hafen zu Zeiten der Globalisierung. Welche Auswirkungen auf Umwelt und Nahrungsmittelanbau haben zum Beispiel die Monokulturen riesiger Ölpalmenplantagen? Das hier gewonnene Rohöl wird importiert und in der Raffinerie im Hamburger Hafen weiterverarbeitet.

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PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI
DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE

Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern in die HafenCity. Es geht um Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht haben.

Die Handelswaren, die zum Reichtum führten, stammen zumeist aus den Ländern des Globalen Südens, zum Teil aus ehemaligen deutschen Kolonien. Palmöl, Kaffee und Margarine werden dabei näher in Augenschein genommen. Und es wird der Frage nachgegangen, ob die Namensgebungen in der HafenCity »Ausdruck von Weltläufigkeit« sind, wie die HafenCity GmbH erklärt. [..] »

DIE ZUKUNFT DES HAFENS
MIT DER GEHEIMAGENTUR DEN BAAKENHAFEN KENNENLERNEN

Die geheimagentur hat im Hamburger Hafen Kontakt zu somalischen Piraten aufgenommen, mit philippinischen Hafenarbeitern Karaoke gesungen und sich mit den Ausbeutungsverhältnissen in der Kreuzfahrtindustrie beschäftigt.

90 % der Waren, die wir nutzen, kommen über den Wasserweg zu uns. Der Hafen verbindet uns mit der ganzen Welt. Und doch kriegen wir davon kaum mehr etwas mit. Seeleute kommen nicht mehr in die Stadt, und Hamburger Bürger_innen nutzen den Hafen nur noch selten als Hafen.  Der Hamburger Hafen ist zu einer Art Kulisse geworden, die für Spektakel wie Hafengeburtstag oder Blue Port zur Verfügung steht, während die Sehnsucht nach der See in All-inclusive-Kreuzfahrten kommodifiziert wird. [..] »