Veranstaltungen mit dem Begriff: SDG 10: Weniger Ungleichheiten

BANANEN UND SCHOKOLADE
WELTHANDEL VERSTEHEN

Bananen und Kakao stehen schon vom Kleinkindalter an auf unserem täglichen Speiseplan. Süßes und Bitteres ist mit diesen Früchten verbunden. Auf dieser Hafenrundfahrt werden Herkunft und Handel anschaulich und spielerisch erklärt. Auch einige Sehenswürdigkeiten, die der Hafen zu bieten hat, kommen nicht zu kurz. [..] »

VON SCHATZKISTEN UND PFEFFERSÄCKEN
RUNDFAHRT ZUM THEMA "WELTHANDEL"

Auf dieser Fahrt wird an verschiedenen Stationen deutlich, dass der Hamburger Hafen Teil der Infrastruktur des globalen Welthandels war und ist.

Angefangen beim Warenverkehr der Kolonialzeit geht es ebenso um die Veränderungen im Hafen zu Zeiten der Globalisierung. Welche Auswirkungen auf Umwelt und Nahrungsmittelanbau haben zum Beispiel die Monokulturen riesiger Ölpalmenplantagen? Das hier gewonnene Rohöl wird importiert und in der Raffinerie im Hamburger Hafen weiterverarbeitet. [..] »

Wir kämpfen für unsere Rechte!
Arbeitende Kinder organisieren sich

Dass Kinder arbeiten, gehört in vielen Ländern des Südens zum Alltag. Abel aus Nicaragua bestellt das Feld, Sarah aus Äthiopien verkauft Süßigkeiten, Jagdev aus Indien arbeitet in einer Seidenfabrik. Sie arbeiten, um ihren Familien zu helfen und um die Schule zu besuchen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich in ihren Ländern Kinderrechtsbewegungen (Nats) angeschlossen haben und dort für ihre Rechte eintreten. [..] »

REFUGEE STRUGGLES IN HAMBURG
Geflüchtete teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen

Der Stadtrundgang zeigt Hamburg aus lokalen und transnationalen Perspektiven Geflüchteter. Aktivist:innen aus verschiedenen Netzwerken (z.B. Lampedusa in Hamburg, NINA — fraueN IN Aktion, Freedom of Movement Dänemark) teilen ihr Wissen und Erfahrungen mit politischer Organisierung, Unterstützungs-strukturen und alltäglichen Problemen in der Stadt. [..] »

AUFSTIEG, AUSBEUTUNG UND AUFSTÄNDE
Spuren des Kolonialismus in Hamburg

Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion, und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«.

Davon lassen sich auch heute noch zahlreiche Spuren im Stadtbild finden. Einige dieser Spuren werden bei der Tour zum Anlass genommen, um darzustellen, wo der unermessliche Reichtum der einflussreichen Kaufleute herkam. [..] »

PALMÖL, FUSEL UND KAISERKAI
DIE HAFENCITY UND IHR KOLONIALES ERBE

Die Tour führt von der Altstadt mit den repräsentativen Kontorhäusern in die HafenCity. Es geht um Hamburger Firmen, um Hamburger Selbstdarstellungen und um verschiedene Phasen der Globalisierung, die die Stadt reich gemacht haben.

Die Handelswaren, die zum Reichtum führten, stammen zumeist aus den Ländern des Globalen Südens, zum Teil aus ehemaligen deutschen Kolonien. Palmöl, Kaffee und Margarine werden dabei näher in Augenschein genommen. Und es wird der Frage nachgegangen, ob die Namensgebungen in der HafenCity »Ausdruck von Weltläufigkeit« sind, wie die HafenCity GmbH erklärt. [..] »

BOZA!

Meist sind es Bilder von seeuntüchtigen Booten, die uns hier in den Medien begegnen, wenn es um das Thema Flucht nach Europa geht.

 Weit weniger bekannt ist, unter welchen Umständen Migrant_innen leben, die es bis nach Marokko geschafft haben und von dort aus zum Teil jahrelang versuchen, ihre Überfahrt nach Europa zu organisieren. Der Film des jungen tunesischen Filmemachers Walid Fellah zeigt die Realität dieser Menschen und die brutalen Auswirkungen des von Europa bezahlten Grenzregimes im Maghreb. [..] »

HER MIT DEM GUTEN LEBEN!

Das globale Dorf bekommt jeden Tag neue Einwohner_innen, aber die Ressourcen sind begrenzt und ungleich verteilt. Wer hat wie viel? Wer bekommt und wer gibt? Was brauchen Menschen, um ein zufriedenes Leben zu führen? Wie sorgen Gesellschaften für das Glück ihrer Mitglieder? Was macht mich und mein Gegenüber glücklich? [..] »

Zwischen Grenzen und Menschlichkeit
Grenzregime, Asylrecht & die globalen Bewegungen der Migration

Wie kommt es, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Asyl ihr Leben riskieren müssen? Auf welches Recht können sich Geflüchtete berufen? Warum können manche Menschen ihr Land nicht verlassen, während andere überall Urlaub machen können?

Der Projekttag bietet Zeit und Raum, einige grundsätzliche Fragen zum Thema Migration, Flucht und globale Menschenrechte zusammenzubringen. Wie läuft eine Flucht über das Mittelmeer ab? Was bedeutet das Recht auf Asyl? Wie unterscheidet sich der Status des Geflüchteten von dem eines Asylbewerbers oder einer Migrantin?