Von der Hafenkogge bis zum Containerfrachter
Stationen der Globalisierung entlang des Hafens

Hamburg und sein Hafen sind untrennbar miteinander verknüpft, und ebenso wie die Stadt selbst, waren die Hafenanlagen einem steten Wandel unterworfen. Kaum ein anderer Teil Hamburgs hat sich in den letzten Jahren so rasant verändert wie der Hafen und die Hafenkante.

Bis zur Jahrtausendwende war dieses Gebiet noch von der Arbeit am Hafen sowie der Nähe zum (verruchten) St. Pauli geprägt. Heute finden sich dort ein Kreuzfahrtterminal, hochpreisige Appartements und Büros sowie gehobene Gastronomie. Wo früher Gebäude vorrangig als Speicher und Lager genutzt wurden, nutzen heute Tourismusbranche, Werbeagenturen und Einzelhandel den Raum.

Entlang der Hafenkante folgen wir diesen Wandlungsprozessen von den Anfängen bis in die Gegenwart und Zukunft. Wir befassen uns mit der Frage, wie technologische Neuerungen, politische Entscheidungen und wirtschaftliche Entwicklungen den Hafen im Spannungsfeld von lokalen und globalen Faktoren geprägt haben und beleuchten die besondere Bedeutung des Containers für die wirtschaftliche Globalisierung.

Die abwechslungsreiche Tour von der Deichstraße bis nach Neumühlen findet zu Fuß, per Fähre und per Bus statt. Der Rundgang thematisiert den Abiturprüfungsschwerpunkt II im Fach Geographie »Stadtentwicklung in Abhängigkeit von sozioökonomischen Strukturen und Prozessen«.


Anfrage