Veranstaltungen mit dem Begriff: Wirtschaftsweise

DIE LANGE REISE MEINER JEANS

Woher kommt eigentlich meine Kleidung? Wer sind die Menschen, die sie herstellen, und wie sind ihre Arbeitsbedingungen? Wo landen meine Anziehsachen, wenn ich sie nicht mehr brauche? Was ist Naturfaser und wie näht man damit?

Mit Hilfe verschiedener Lern- und Nähstationen verschaffen wir uns einen Einblick in die Problematiken der textilen Produktions- und Verwertungskette und werfen einen kritischen Blick auf den Kleidungskonsum in Europa mit seinen globalen Auswirkungen. [..] »

Globale Disparitäten
Hamburgs Rolle im ungleichen Handel der Weltwirtschaft

Hamburg ist heute ein bedeutender Knoten der globalisierten Weltwirtschaft und wichtiger Standort multinationaler Konzerne. Täglich werden über die modernen Containerterminals etwa 380.000 Tonnen Ware aus aller Welt umgeschlagen.

Bei genauerem Blick in die Container fällt jedoch ein deutliches Ungleichgewicht hinsichtlich der gehandelten Produkte auf: Während über den Hamburger Hafen vor allem unverarbeitete Rohstoffe kostengünstig aus Ländern des globalen Südens in die EU eingeführt werden und erst hier durch die verarbeitende Industrie um ein Vielfaches an Wert gewinnen, werden in die Länder des globalen Südens vornehmlich hochwertige Maschinen und Industrieprodukte ausgeführt. Deren Kauf wird häufig durch Kredite aus dem globalen Norden finanziert, wodurch die ohnehin schon hochverschuldeten Empfängerländer in weitere Abhängigkeiten getrieben werden. [..] »

DEM FAIREN HANDEL AUF DER SPUR
EINE BILDUNGSRALLYE ZU KONSUM UND FAIRNESS

Mit Tablets ausgestattet gehen Schüler:innen in Kleingruppen auf eine Schnitzeljagd an verschiedenen Orten Hamburgs und lernen spielerisch den Fairen Handel kennen. Zu Beginn des Workshops erhalten die Gruppen eine Einführung und werden mit unseren Tablets und einem Material-Beutel ausgerüstet.

Während der Rallye lösen die Schüler:innen Aufgaben zu den Themen Nachhaltiger Konsum und Fairer Handel. Wir verstecken im Vorfeld Hinweise und stellen knifflige Fragen. Die eigene Kreativität wird herausgefordert bei Fotoaufgaben oder bei der Erstellung kurzer Audioaufnahmen. [..] »

AUFSTIEG, AUSBEUTUNG UND AUFSTÄNDE
Spuren des Kolonialismus in Hamburg

Hamburg und seine Kaufleute haben zweifellos vom Kolonialismus profitiert. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion, und während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«.

Davon lassen sich auch heute noch zahlreiche Spuren im Stadtbild finden. Einige dieser Spuren werden bei der Tour zum Anlass genommen, um darzustellen, wo der unermessliche Reichtum der einflussreichen Kaufleute herkam. [..] »

Zero-Waste!
WIE LÄSST ES SICH MÜLLFREI LEBEN?

»Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und wasserunlöslichen Plastikpartikel unter 5 mm Größe werden Mikroplastik genannt.« (WWF). In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland stetig angestiegen, jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt 220 kg Verpackungsmüll im Jahr (Umweltbundestamt). [..] »

WIE FUNKTIONIERT WELTHANDEL?

Sinkende Zölle, offene Grenzen, weltweit agierende Konzerne — Güter jeglicher Art werden möglichst billig produziert und grenzüberschreitend gehandelt. Doch wer profitiert eigentlich von diesem globalisierten Wirtschaftssystem und wer verliert? Wie werden Entscheidungen getroffen und welche Auswirkungen haben sie in den einzelnen Ländern? [..] »

Wo sind die Grenzen des Wachstums?
Online-Seminar zu Ressourcenverteilung & Gerechtigkeit

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.
Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten.
 
Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.In diesem Projekttag erfahren die Schüler:innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen.

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